Ausflugstipp in fränkische Oberkotzau

Pumpernudel im Fernweh-Park

Ein Mann mit dem Ortsschild Pumpernudel in der Hand, im Hintergrund weitere Ortsschilder
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Klaus Beer mit seiner neuen Errungenschaft aus St. Wolfgang in Händen

Schilderpark aus aller Welt, auch aus den Gemeinden St. Wolfgang und Fraunberg, um ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit zu setzen

St. Wolfgang/Oberkotzau – Nun ist auch das Ortshinweisschild „Pumpernudel“ in der oberfränkischen Touristenattraktion „Fernweh-Park“ vertreten. Begeistert von dem völkerverbindenden Friedensprojekt und der Möglichkeit, mit dem Namen „Pumpernudel“ in der Themenstraße, der dort involvierten „lustigen und kuriosen Ortsnamen“ vertreten sein zu können, stellte der 1. Bürgermeister von St. Wolfgang, Ullrich Gaigl, sofort ein entsprechendes Hinweisschild zur Verfügung.

Lustige und zweideutige Ortsnamen

Dieses steht nun zwischen „Katzenhirn“, „Ochsenschenkel“, „Deppenhausen“, „Blödesheim“ und „Ostereistedt“. Im Rampenlicht der Touristen und Stars, die aus nah und fern den Fernweh-Park besuchen, stehen inzwischen über 150 lustige Ortsnamen, über die sie sich kringelig lachen und die sie fotografieren, was das Zeug hält.

Besonders die „Hardcorecke“ wie „Tittenkofen“, „Pups“, „Pissen“, Jucken“ und „Krätze“ sind der Renner. Ein Besucher: „Da würd ich gern wohnen“ und zeigt auf die Ortstafeln mit den Namen „Bierkeller“ und „Kneipe“. Seine Frau ist begeistert von „Kaffeekanne“ und „Kuchen“.

Neben der meterlangen Wand aus gelben Ortstafeln stechen auch drei Weiße mit blauem Rand hervor. Diese stammen aus Österreich und tragen Namen wie „Kirchschlag in der Buckligen Welt“, „Hühnergeschrei“ und „Fucking“, das erst kürzlich in „Fugging“ umgetauft wurde – weil es so oft geklaut wurde.

Über allem thront der längste Ortsname Europas, das der Schlagersänger Ross Antony aus seiner Heimat Wales mitgebracht hat. Es trägt den unaussprechlichen Namen: „Llanfairpwll­gwyngyllgogery­chwyrndrobwll­llantysilio­gogogoch“, Was das übersetzt heißt, ist auf der Fernwehpark Homepage zu erfahren.

Initiator Klaus Beer: „Im Fernweh-Park geht es jedoch um etwas ganz anderes. Diese außergewöhnlichen Ortstafeln sind nur ein Gag, eine spezielle Beigabe einer Schildersammlung von Ortsnamen aus aller Welt, die eine ganz besondere Botschaft verkündet und mittlerweile als weltweit einmalig gilt.

Im Kopfkino um die Welt

Im Fernwehpark wird die Geografie außer Kraft gesetzt. New York liegt direkt neben Reit im Winkl, von Rio bis Dubai sind es nur wenige Fußschritte. Mit dem Blick auf die exotischen Städtenamen aus aller Welt kann man, so Initiator Beer, optisch, gedanklich und emotional, sozusagen im Kopfkino, eine Reise um die Welt antreten.

Signs of Fame

Dem Fernweh-Park integriert ist auch der sogenannte „Signs of Fame“. Über 400 Stars und Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport sind dort mit handsignierten Star-Tafeln zu sehen, um ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus und für eine friedliche Welt. Vertreten sind große Namen von Kevin Costner, über Rockgruppen wie Status Quo, bis hin zum DALAI LAMA.

Boulevard der Humanität

Weiter werden Prominente, die sich in besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren, mit Star-Sternen ausgezeichnet, ähnlich des weltberühmten „Walk of Fame“ in Hollywood. Diese werden im Fernweh-Park entlang der Rundbühne des Amphitheaters vor der exotischen Schilderkulissen auf Granitstelen präsentiert. Stern-Würdenträger wie Karlheinz Böhm, Sarah Connor, Pierre Brice, Hans-Dietrich Genscher, Henry Maske und Peter Maffay sind dort vertreten. Im Fernweh-Park wird der Starwalk „Boulevard der Humanität“ genannt. 

Der Initiator

Initiator Beer, Filmemacher und Weltenbummer, hat den Fernweh-Park 2017 im Markt Oberkotzau (Nähe Hof) mit Amphitheater und Showbühne installiert. 60 Parkplätze gibt es direkt davor.

Weitere Infos unter www.fernweh-park.de. Der Eintritt ist frei. Führungen durch den Initiator ab zehn Personen möglich. Anmeldung via EMail k.beer@siignsoffame.de. Klaus Beer

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