Erfolgreiche Bewerbung

Realschule Taufkirchen/Vils erhält Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

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Die Schülersprecher Maxi Hänle, Miriam Eibl und Katja Wägner (Mitte v.l.) sowie Lehrer Matthias Hintereder (l.) und Juliane Dullinger zeigen Courage gegen Rassismus

Taufkirchen – Mit einem großen Festakt feierte die Realschule Taufkirchen/Vils den Erhalt des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sowie die Übergabe des zugehörigen Schildes. Dafür hatte die Schülermitverantwortung (SMV), welche Initiator der Bewerbung war, alle Schüler extra für zwei Schulstunden in die Turnhalle geladen. Für die erfolgreiche Bewerbung waren bei den Schülern und Lehrkräften Unterschriften gesammelt und in ersten Projekten nachgewiesen worden, den Titel auch mit Leben füllen zu wollen. Zunächst wurden die Gäste von Schülern mit Migrationshintergrund in ihrer Sprache begrüßt. Für Stimmung sorgte anschließend der Pate des Projekts, der Lengdorfner Kabarettist Julian Wittmann, welcher es schaffte, seinen Appell an die Schüler für ein gemeinsames Miteinander in viele Witze und ein Stimmungslied zu verpacken.

Danach stellte die SMV ihre Projekte aus dem vergangenen Sommer vor. In den Grußworten der Ehrengäste – darunter Vize-Landrat Jakob Schwimmer und Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter – wurde gelobt, dass diese Projekte bereits zeigen würden, wie ernst die Schüler es an der Realschule mit ihrem Anliegen meinen. Ähnlich äußerte sich Schuldirektor Josef Hanslmaier, der absichtlich auf eine längere Rede verzichtete, da es sich ja „um eine Auszeichnung für unsere Schülerinnen und Schüler handelt“, dennoch aber betonte, wie stolz er auf diese sei. Tatsächlich wurde die komplette Veranstaltung von den Schülersprechern Katja Wägner, Mia Eibl und Maximilian Hänle moderiert. Sie waren es auch, die schließlich von Michael Schneider-Velho (Regionalkoordinator des Netzwerks „Schule ohne Rassismus“) das Schild und die Urkunde überreicht bekamen. In einem kurzen Video zeigten die Schülersprecher, wie sie das Schild bereits im Vorfeld aufgehängt hatten. Dabei sprachen sie vom „Schwarzen vom Ei“ oder „dem fliederfarbenen Bereich“, wobei diese Wortspiele am Ende mit dem Statement „Aus voller Überzeugung farbenblind“ aufgelöst wurden. Nach der Veranstaltung blieb bei den verantwortlichen Schülern vor allem ein Auftrag hängen, den ihnen alle Redner mit auf den Weg gegeben hatten: „Weiter so!“  - Judith Heugel

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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