Gelungene Impfaktion

Rund 700 Personen nutzen die Chance für eine unkomplizierte Schutzimpfung gegen Corona in der St. Wolfganger Goldachhalle

Über eine Spritze von Arzthelferin Petra Keiling (M.) freute sich Andreas Redel aus Putzbrunn (l.). Arzt Udo Hahn (r.) klärte auf.
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Über eine Spritze von Arzthelferin Petra Keiling (M.) freute sich Andreas Redel aus Putzbrunn (l.). Arzt Udo Hahn (r.) klärte auf.

Es kamen auch Leute aus den Nachbarlandkreisen und viele aus dem Raum München

St. Wolfgang – Einen tolle Impfaktion lief am Wochenende in der St. Wolfganger Goldachhalle. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wurden insgesamt knapp 700 Personen mit AstraZeneca geimpft. Viel Aufwand und Engagement hatten die Helfer und Unterstützer um den Hauptorganisator, den St. Wolfganger Allgemeinarzt Udo Hahn betrieben für eine reibungslose Astra-Ü40-Impfung. „Impfen, impfen, impfen“, sei der einzige Ausweg aus der Pandemie, betonte Hahn bei der Aktion gegenüber dem Intelligenzblatt.

Obwohl die Covid19-Infektionen stark sinken, müssen die letzten Meter in eine neue „Normalität“ noch gegangen werden. „Da zählt jede einzelne Spritze“, betonte Udo Hahn. Voll engagiert machte auch der Dorfener Allgemeinmediziner Chrysovalantis Kantzeloglou mit bei der Impfaktion. Die beiden Mediziner gehören zur Praxiskooperation „Hausärzte im Isental“.

Vorbereitet war das gesamte Impfteam auf einen möglichen Ansturm von Impfwilligen. Bis zu 3000 Personen hätten man impfen können. Tatsächlich hatten sich 694 Personen für einen Pieks entschieden, der gegen schwere Covid-Verläufe schützt. „Es hätten schon mehr sein können“, sagte der St. Wolfganger Arzt. Er sei deshalb „aber nicht enttäuscht“.

Wichtig sei doch, den Leuten Impfangebote zu machen, „um aus der Pandemie-Situation heraus zu kommen“. Für Hahn war zudem wichtig, dass die Aktion sehr gut abgelaufen und es zu keinen medizinischen Notfällen gekommen sei.

Die unkomplizierte Gelegenheit auf eine Covid-Schutzimpfung ohne Anmeldung und Priorisierung nahmen viele Leute aus der heimischen Region wahr. Es kamen auch Leute aus den Nachbarlandkreisen und viele aus dem Raum München. Ein Ehepaar war sogar aus Heidelberg für eine Impfung angereist. Wie zu hören war, ist es immer noch so, dass trotz vielfältiger Bemühungen die Menschen keinen Impftermin bekommen.

Die Motivation, sich impfen zu lassen, war bei fast allen gleich. Es ist die Sehnsucht , wieder „etwas mehr Normalität“ genießen zu können. Auch unkompliziertes Reisen und Urlaub ohne Testen und Quarantäne war für viele Impfwillige ein Impfgrund.

Insgesamt war die Aktion „sehr gut organisiert“, berichteten viele der Geimpften.

Bürgermeister Ullrich Gaigl zeigte sich überzeugt, nur über das Impfen führe der Weg aus der Pandemie. Er sprach allen Beteiligten ein großes Lob für die reibungslose Organisation aus. Er fand „die Aktion ganz toll“ für St. Wolfgang und die ganze Region. Da wurde viel Arbeit und Engagement investiert. Die Gemeinde habe als Beitrag gerne die Goldachhalle kostenlos zur Verfügung gestellt.

Den reibungslosen Ablauf garantierten rund 20 erfahrene Arzthelferinnen, die die Spritzen setzen sowie mehrere Ärzte zur Impfaufklärung und Notallbetreuung. Die Feuerwehr St. Wolfgang half an beiden Impftagen sehr tatkräftig mit Technik und Verkehrsregelung mit. Für den Impfstoff von AstraZeneca hatte die Dorfener Parkapotheke von Jens Krautscheid gesorgt. - we

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