LANDWIRTSCHAFT VERBINDET BAYERN E.V. informiert

Schlepperkorso und Tag 5 der Mahnwache in München

Maishäcksler bei der Arbeit
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Symbolbild: Die Landwirte wünschen sich Zugeständnisse beim Pflanzenschutz

Insektenschutz kann nur zusammen mit der Landwirtschaft funktionieren, mit fairen Anreizen und nicht durch unsachliche Verbote!

Seit Samstag dem 06.02 belegen nun Landwirte den Platz vor der Staatskanzlei in München. Jeden Tag sind Sie von 10 Uhr bis 18 Uhr vor Ort um für einen „Insektenschutz mit den Landwirten“ einzustehen.

Anders dazu wurde durch das BMU, ein Entwurf zum Insektenschutzpaket erarbeitet, welches am heutigen Mittwoch, 10. Februar, im Bundeskabinett beschlossen werden soll. Dieses sogenannte Aktionsprogramm Insektenschutz stellt jedoch nur Maßnahmen auf der Seite der Landwirte dar, ohne die weiteren Verursacher des Insektensterbens mit in die Pflicht zu nehmen. Auch müssen wieder einmal die Landwirte allein, für Mindererträge und entwertete Flächen aufkommen, ein Ausgleich ist hierfür nicht vorgesehen!

Ein wirkungsvoller Insektenschutz kann nur mit den Landwirten funktionieren, indem Betriebsindividuell und regional Maßnahmen ergriffen werden und diese Mehrkosten auch dann die Gesellschaft mitträgt. Die Bauern alleine können diese Mehrbelastung nämlich nicht über ihre, seit Jahrzehnten, gleichbleibenden Preise umlegen! Aus diesem Grund wird zusätzlich zu der Mahnwache an der Pilotystraße vor der Staatskanzlei, ein Schlepperkorso organisiert!

Die Strecke geht über den Odeonsplatz -> Brienner Straße -> Maximilansplatz -> Lenbachplatz -> Karlsplatz - >Sonnenstraße -> Sendlinger Tor bis zum Oberanger

Wir lehnen das Aktionsprogramm „Insektenschutz“ ab und fordern einen Maßnahmenkatalog im Konsens mit der Landwirtschaft. Dass dieses funktioniert, hat zum Beispiel das Land Niedersachsen mit dem „Niedersächsischen Weg“ gezeigt. Diese Lösung wird mit den geplanten Änderungen im Übrigen vollkommen untergraben. In den letzten Monaten haben wir den Verantwortlichen sehr viele konstruktive Vorschläge vorgelegt und damit signalisiert, dass wir nicht gegen Insektenschutz sind.

Auch Bayern bietet eine hervorragende Lösung durch Kulap und Vertragsnaturschutzprogrammen für den Insektenschutz. Jährlich nutzen tausende Bauern so diese Möglichkeiten, individuell Maßnahmen zu ergreifen, die zu ihrem Betrieb und somit auch zu ihrem regionalen Umfeld passen!

Ihr Landwirtschaft verbindet Bayern e.V.

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