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Das Schlossbuch erzählt Taufkirchener Geschichte

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Taufkirchen

(til) – Adelssitz, Pflegestätte, Kultureldorado und Verwal- tungsort. Das Taufkirchener Wasserschloss hat seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1263 viele Bewohner und Nutzungen gehabt. Jetzt gibt es ein Werk, das „Schlossbuch“, das Wissenswertes, Interessantes und Unterhaltsames rund ums “G’schloss”, wie es früher von den Einheimischen genannt wurde, erzählt. Herausgegeben wurde es vom Taufkirchener Heimat- und Verschönerungsverein, vorgestellt bei einem Festakt im neuen Festsaal des Schlosses. Das Autorentrio Bodo Gsedl, Josef Heilmeier und Hubert Kemper habe großartige Forscherarbeit geleistet, würdigte Laudator Hartwig Sattelmair das Werk. Ein weiterer wichtiger Schritt seien die Zusatzbeiträge von Fachleuten, wie Professor Dr. Matthias Dose, ärztlicher Direktor der Isar-Amper-Klinik, Hermann Hiller, Architekt und Bildhauer, sowie Landeskonservator Dr. Lorenz Seelig, gewesen. Das Schlossbuch sei das Optimum was man in Buchform machen könne: leicht, locker, handlich, ansehnlich und prachtvoll. Anhand von Jahreszahlen könne man die Geschichte abwandern und Bezüge zum Weltgeschehen herstellen. Gleichzeitig wurde das Schlossbuch, ein Vorbildbuch auch in methodischer Hinsicht, sinnvoll komprimiert. Sattlmair betonte, die Autorenpersönlichkeiten hätten sich sehr viel Mühe gemacht, insbesondere um den Schlossbesitzer wieder Leben einzuhauchen. Von der spannenden Reise und vielen Details, die aus Platzgründen weggelassen werden mussten, erzählte Gsedl. Für ihn sei es wichtig, dass das Schloss nicht nur als Zweckbau oder schmückender Hintergrund für Veranstaltungen gesehen werde, sondern respektvoll und wertschätzend behandelt werde, gerade im Hinblick auf die vielen Personen mit denen es verknüpft war. Die klare Struktur und Gliederung sowie die hervorragenden Bilder gefielen Kulturreferent Christoph Puschmann, der durch den Abend führte. Für ihn ein Muss für jeden Haushalt und ein ideales Weihnachtsgeschenk. Gabi Hofstetter, Vorsitzende des Heimat- und Verschöne- rungsvereins, dankte allen, die mitgewirkt hatten, insbesondere den Sponsoren, der VR-Bank, Josef Bachmaier und der Stiftung Communitas, die einen Großteil der Kosten übernahmen. Ihr Mann, Bürgermeister Franz Hofstetter, sinnierte über die Wurzeln der Taufkirchener, die im Schlossbuch bis zur Gegenwart nachverfolgt werden könnten. Das 156-seitige, reich bebilderte Schlossbuch gibt es für 24,90 Euro zu erwerben in der Buchhandlung Lesen & Schenken, Hierlhof 4 sowie Schreibwaren Eberle, Landshuter Str. 6, beide in Taufkirchen und in allen Filialen der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen. Weitere Details unter www.schlossbuch-taufkirchen.de.

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