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Sechs Kandidaten für Schwindegg

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Bürgerliste Schwindegg (v.l.): Karl-Michael Dürner, Erwin Ebert, Claudia Schmid, Franz Lohmair, Günther Weitzer und Dr. Karl Dürner. © Anton Friedrich

Schwindegg – Sehr gut besucht war die Aufstellungsversammlung der Bürgerliste Schwindegg in der Bahnhofsrestauration. Bürgermeister Dr. Karl Dürner stellte fest, dass er nach 18 Jahren als Gemeindeoberhaupt seine erreichten Ziele verteidigen muss. Sehr viele Projekte hat er angepackt, Bau der Umgehungsstraße, Hochwasserschutzmaßnahme und Renovierung des Bürgerhauses – um nur ein paar zu nennen. Für die Entwicklung von Schwindegg bedeutet die Sicherung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung für die nächsten 25 Jahre durch das neugegründete Medizinische Versorgungszentrum einen gewaltigen Standortfaktor, den er maßgeblich vorangetrieben hat. 

Die Bürgerliste wurde gegründet, damit sie die Interessen der Bürger vertreten werden und nicht Parteipolitik polemisiert wird. Er will seinen Sohn Karl–Michael, sollte er zum Bürgermeister gewählt werden, aktiv unterstützen. Er selbst ist derzeit bei zwölf Gruppierungen und Institutionen im Landkreis eingebunden und hat Verbindungen zu Ministerien und schon deshalb könnte er viele wichtige Türen dort öffnen. Vom CSU-Ortsverband wurde er nicht gefragt, wie er sich seine Zukunft vorstelle, sondern ihm wurde der „Koffer“ vor die Tür gestellt. „Mit den Bürgern, für die Bürger“, so lautet seine Devise und dieses Gen trägt auch sein Sohn in sich. Dieser ist bei vielen Vereinen ehrenamtlich im Vorstand tätig und als guter Familienvater im Kindergarten Elternbeiratsvorsitzender. Karl-Michael Dürner zeigte auf, wie wichtig für ihn ehrenamtliches Engagement am Bürger ist, welches er seit vielen Jahren vorlebe. Ob bei der Feuerwehr, beim Schützenverein, als Elternbeiratsvorsitzender im Kindergarten, Vorstand des Kulturvereins und lange Jahre als Abteilungsleiter beim Sportverein. Seit zwölf Jahren engagiert er sich als Gemeinderat und Jugendreferent unter anderem für das jährliche Ferienprogramm. Als Bürgermeister werden werde er für noch bessere Lebensqualität und für Bauland in Schwindegg sorgen, erklärte er. Beim Bahnausbau sollten von Beginn an, der Lärmschutz im Vordergrund stehen und vernünftige Lösungen mit der Bahn vereinbart werden. Zudem sollte bei der Schließung des Holzwerküberganges, eine vernünftige Lösung gefunden werden. Für die Infrastruktur und Geschäfte in der Ortsmitte wäre es wichtig, den Durchgangsverkehr zu erhalten. 

Als Wahlleiter fungierte Gabriel von Roennebeck. Von den 25 Stimmberechtigten wurde Karl-Michael Dürner, bei einer Enthaltung und einer ungültigen Stimme, zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Die Bürgerliste besteht aus sechs Personen, wobei Karl-Michael Dürner (37 Jahre, technischer Angestellter Elektrotechnik) einstimmig zum Listenführer auf Platz eins gewählt wurde. Platz 2. Dr. Karl Dürner (73 Jahre, Allgemeinarzt und Sportmediziner, 39 Stimmen), 3. Platz Erwin Ebert (63, DB-Beamter, 25 Stimmen), 4. Platz Claudia Schmid (52, Familienpflegerin (19 Stimmen), 5. Platz Franz Lohmair (26, Fachinformatiker, 19 Stimmen). Die Stichwahl entschied Schmid mit 15:7 für sich. 6. Platz Günther Weitzer ((69, Diplom-Wirtschaftsinformatiker, 18 Stimmen) komplettiert die Liste. Bei 24 Ja-Stimmen und einer Enthaltung wurde festgelegt, dass die Plätze 1 bis 10 dreifach auf dem Wahlzettel erscheinen, die Plätze 13 bis 15 zweifach aufgeführt werden. Dr. Dürner dankte den Anwesenden und wünschte sich einen ehrlich und fair geführten Wahlkampf in Schwindegg. Dürner und die Bürgerliste müssen jetzt noch auf die im Rathaus bis zum 2. Februar aufliegende Unterstützerliste setzen, um endgültig als Kandidaten legitimiert zu werden.  - Anton Friedrich

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