Aus den Gemeinden

Seit 5. Juni ist Taufkirchener Ferienprogramm online

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Die Ferienprogramm-Organisatorinnen (v.l.): Christine Aulechner, Angela Kräutler und Carolin Stanglmayr

Taufkirchen – Das Ferienprogramm der Gemeinde wird heuer erstmals nur noch online abgewickelt. „Das hat extrem viele Vorteile“, erklärt Sachbearbeiterin Christine Aulechner bei einem Pressegespräch. Die Eltern werden immer jünger, jeder hat Tablet und Smartphone und immer weniger Zeit, um extra ins Rathaus zu kommen. Außerdem spare man Papier, denn das Ferienprogramm werde nicht mehr als Heft gedruckt. Die rund 60 Angebote können nun jederzeit unter http://www.taufkirchen.de/ferienprogramm/ abgerufen werden. Auch gebucht werden kann nur noch online.

Detaillierte Infos im Netz 

Alle Ferienprogrammpunkte sind in einer Liste aufgeführt, diese kann nach Alter, Ort, Veranstalter, Inklusion oder Barrierefreiheit sortiert werden. Wer spezielle Betreuung für sein Kind braucht oder selber mitkommen möchte, kann dies ebenfalls online weitergeben. Die Gemeinde stellt bei Bedarf entsprechendes Fachpersonal. So können auch Kinder mit Einschränkungen jederzeit mitmachen. Ein Logo zeigt an, ob das jeweilige Programm inklusiv ist. Die Ansprechpartner der jeweiligen Ferienprogramme sind mit Telefonnummer hinterlegt und können von den Eltern im Vorfeld kontaktiert werden, wenn es Rückfragen gibt. Interessierte können zudem jederzeit erkennen, wie viele Teilnehmer beim jeweiligen Angebot mitmachen dürfen. Auch die Datenschutzverordnung ist auf der Maske berücksichtigt. Wer nicht möchte, dass sein Kind fotografiert wird, braucht dies nur anzu- kreuzen und es kommt sofort in die Liste. Alle Angaben werden nach Ende des Ferienprogramms automatisch gelöscht. Im Folgejahr müssen sich die Eltern neu einloggen. Über einen Button kann man sich anmelden. Alle gebuchten Programmpunkte werden detailliert aufgelistet, auch mit Kostenbeitrag und an die Eltern gemailt. 

Gebucht und gegebenenfalls storniert werden kann ab 5. Juni bis 2. Juli. Unabhängig vom Buchungsdatum werden die Kinder bei Überbuchungen ab sofort Computer gesteuert per Zufallsgenerator ausgewählt. Bezahlung ist nur im Rathaus am Mittwoch, 7. Juli, und am 11. Juli möglich. Wer nicht bezahlt, wird automatisch rausgeworfen, sprich die Plätze sind wieder frei für andere Kinder, die auf der Warteliste stehen. Wer gerne mit seinem/r Freund/in ein Angebot besuchen möchte, kann dies jederzeit eingeben und das betreffende Kind beziehungsweise seine Eltern werden via Email darüber benachrichtigt. „Diese Wünsche haben wir bis dato immer mit Exel-Listen notiert und erfüllt“, was sehr aufwändig war, erzählt Aulechner, die sich zusammen mit Angela Kräutler und Carolin Stanglmayr um das Ferienprogramm kümmert. 

Sobald bezahlt wurde, gibt es eine Teilnahmebestätigung, auf der alle wichtigen Details aufgelistet sind. Früher hätten die Eltern immer wieder angerufen, weil sie vergessen hatten, für welchen Programmpunkt sie ihr Kinder angemeldet hatten. Nun könnten sie jederzeit die Liste auf dem Smartphone ansehen. Auch der Veranstalter erhält eine Liste mit allen für ihn wichtigen Daten. Für die Mitarbeiterinnen der Verwaltung bedeutet die Online-Buchung viel weniger Zeitaufwand. Die Software war günstig, sie hat nur 500 Euro gekostet. Weggefallen ist auch der Wettbewerb um das Titelblatt, das seit rund zehn Jahren von Schülern gestaltet wurde. Der neue Titel stammt von Sigrid Ressy und soll künftig wegen des Wiedererkennungswertes genutzt genutzt werden.   - til

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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