Selbsthilfegruppe

Sich gegenseitig helfen

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Selbsthilfegruppe für Eltern von Kindern mit ADHS am 25. September in Dorfen

Dorfen – „ADHS“ - Diesen Begriff haben die meisten schon öfter gehört, aber was genau es bedeutet, mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) zu leben oder ein Kind mit einer solchen Störung großzuziehen, wissen die Wenigsten. 

Miriam Fuchs ist selbst betroffen und gründet jetzt für Dorfen und Umgebung eine ADHS-Selbsthilfegruppe. Laut Fuchs, die sich momentan zur Gruppenleiterin ausbilden lässt, haben im Schnitt zwei bis drei Kinder pro Schulklasse die Krankheit. Die Krankheit zu diagnostizieren sei schwierig und oftmals ein langwieriger Prozess. Dies sei mitunter auf das fehlende Verständnis der Eltern und Lehrer zurückzuführen, aber auch darauf, dass sich ADHS bei jedem Kind anders äußert. „Bei einem Kind mit Hyperaktivität ist ein Anderssein offensichtlicher und für Mitmenschen oft störender. Diese Kinder werden erfahrungsgemäß eher einem Arzt vorgestellt als Kinder ohne Hyperaktivität. Die stillen, introvertierten Kinder sind oftmals unsichtbar“, so Fuchs. 

Die Dorfenerin möchte Eltern ein Forum bieten, in dem man sich gegenseitig austauschen und helfen kann. Es sollen ebenfalls Coachings von Fachleuten stattfinden, um den Umgang mit dem betroffenen Kind zu erleichtern und für Eltern und Lehrer besser verständlich zu machen. 

Am Dienstag, 25. September, um 20 Uhr sind zunächst alle betroffenen Eltern in das Kinder- und Jugendhaus Dorfen eingeladen, um sich mit anderen Eltern auszutauschen. Auch Lehrer sind herzlich willkommen. Später soll das Angebot für Kinder mit ADHS erweitert werden, um ein Kennenlernen untereinander zu ermöglichen. Weiterhin finden die anonymen Treffen jeden letzten Dienstag im Monat statt. Mehr Informationen bei Miriam Fuchs per Mail an: hp.miriam.fuchs@gmail.com.ale

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