Gemeinsam gegen CO2

Silberlinde hinter Taufkirchener Rathaus gepflanzt

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Taufkirchen erhielt als einzige Gemeinde im Landkreis Erding vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege einen Baum geschenkt. Auf einer Blühwiese soll er künftig die Bürger erfreuen

Taufkirchen – Die Silberlinde wurde auf einer großen Blühwiese hinter der Kirche und dem Rathaus bei einem fröhlichen Festakt gepflanzt. Sie ist ein Geschenk des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege zu seinem 125-jährigen Bestehen an die Gemeinde. Brigitte Murla, Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, hatte sie mit dm Hänger von Landshut abgeholt. Sie begrüßte die Anwesenden, darunter Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) sowie der JuLiTa-Chor unter Leitung von Isolde Bauer, die mit einigen Liedern erfreuten und beim Einpflanzen halfen. Wolfram Vaitl, Präsident des Bayerischen Landesverbandes, erklärte, allen 77 Kreisverbänden wurde eine Silberlinde verschenkt, als Erinnerung daran, dass dieser Baum alle Höhen und Tiefen mitmache, wie der Landesverband dies auch getan habe. Denn eine Silberlinde trotze Frösten ebenso wie heißen Sommertage mit Trockenheit. Hausherr und Bürgermeister Franz Hofstetter erinnerte daran, das der HVV, dessen Vorsitzender er früher war, schon lange vor den aktuell geforderten Blühwiesen sich um die Natur gekümmert habe. Oft seien sie früher als die „ewig Gestrigen“ belächelt, ihre errichteten Insektenhotels sogar angezündet worden. Aber ihre Arbeit habe gefruchtet. Blühwiesen zu pflanzen sei richtig, es sollten aber nicht nur ein Modeerscheinung bleiben, betonte er. Die Bewerbung für die Linde hatte die langjährige Leiterin der Gartenbauabteilung Betty Illner an den Landesverband geschrieben, den Pflanzort ausgesucht und auch die Aktion organisiert. Als Baumpatin hatte sie sogar ein bayerisches Gedicht geschrieben, das sie vorlas. Illner bedauerte, dass mittlerweile große Bäume oft nicht mehr gepflanzt würden, weil sie Schatten werfen und Dreck machen. Sie seien aber Lebensraum für viele Tiere und würden die Qualität des Bodens verbessern. Sie appellierte an alle, wieder einen Hausbaum oder Strauch zu pflanzen, um etwas für die Umwelt zu tun. Die HVV-Mitglieder würde gerne und kostenlos beratend zur Seite stehen. Die Baupatin listete noch auf, was ein großer Laubbaum alles leiste: „Er filtert stündlich 4000 Kubikmeter Luft, nimmt täglich zehn Kilo CO2 auf, reinigt jährlich die Luft von über 100 Kilo Staub, bindet Schadstoffe, liefert Sauerstoff für zehn Menschen, verbessert das Klima durch Verdunstung von Wasser im Sommer von zwei bis vier Grad runter, gibt Schatten an heißen Tagen, vermindert Lärm und bremst den Wind aus.“ Murla forderte schließlich die Honorationen auf, zusammen mit Gemeindegärtner Bernd Prang, der mit ihr alles vorbereitet hatte, Spaten und Gieskanne in die Hand zu nehmen, um den Baum symbolisch zu pflanzen. Prang stellte zudem noch eine Erinnerungstafel auf. Weitere Fotos unter www.meine-anzeigenzeitung.detil

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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