Kommunalwahlen in Bayern

Sissi Schätz als Bürgermeisterkandidatin der Haager SPD nominiert

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Bestens gelaunt ziehen die SPD-Gemeinderatskandidaten mit Bürgermeisterin Sissi Schätz (hinten l.) in die Kommunalwahlen 2020.

Haag – Einstimmig wurde Sissi Schätz als Bürgermeisterkandidatin auf der Nominierungsversammlung der Haager SPD nominiert. Zu Beginn ihrer Amtszeit habe ihr Landrat Georg Huber mit auf den Weg gegeben: „Du musst die Menschen mögen“, und das hat sich laut Schätz für die Herausforderungen des Amtes auch bewahrheitet. In einem Ort in der Größe von Haag müsse man auch auf die kleinen Anliegen der Bürger eingehen und versuchen, eine Lösung zu finden. „Aber man muss auch mit Kritik und unangenehmen Themen umgehen können“, so Schätz. 

Die Erfolge der ersten Amtszeit gliederte sie in die großen Bauprojekte, die sie begonnen oder angeschoben habe, wie die Sanierung des Schlossturms, die Neugestaltung des Schlosshofes, die begonnene Sanierung von Hallenbad und Turnhalle und den Planungsbeginn für den Zehentstadel mit Kino, Cafe, Pfarrheim und Bücherei. Die große Straßenbaumaßnahme Münchener Straße sei in der angekündigten Bauzeit abgeschlossen worden, auch wenn Schätz einräumte, dass sie die ursprüngliche Planung vor dem Bürgerentscheid besser gefunden hätte. Sozialen Theme lägen ihr besonders am Herzen. So habe sie bereits 2014 den Beitritt des Marktes zum nachbarschaftlichen Netzwerk „SoNNe“ erreicht, von dem viele hilfebedürftigen Haager profitierten. Der Einsatz des Citymobils für Einkaufsfahrten, die Unterstützung der Arbeiterwohlfahrt und der Ausbau der Kinderbetreuung seien weitere wichtige Bausteine. Beim Umwelt- und Klimaschutz hob Schätz die Umrüstung großer Teile der Straßenbeleuchtung sowie des Schlossturmes auf LED hervor, die Anschaffung von zwei Elektroautos und das Konzept für eine Versorgung kommunaler Gebäude mit erneuerbaren Energien. 

Das große Ziel für die nächste Amtszeit sei die Umgestaltung der Ortsmitte, bei der sie Mut und Ideen forderte, statt sich mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner zufrieden zu geben. Wichtig sei dabei ein gutes Beteiligungsverfahren. Weitere wichtige Projekte seien ein neuer Trinkwasserbrunnen, die Sanierung der Friedhofskapelle und die Erneuerung von Straßen wie die Westendstraße und die Windener Dorfstraße. In der Kultur habe sie vieles auf den Weg gebracht, von Ausstellungen auf dem Marktplatz bis zur Neuausrichtung des Straßenfestes, das nun wieder sehr erfolgreich sei. Zum Schluss rief Schätz zum Mitmachen in der Gemeinde auf. In der geheimen Wahl wurde sie einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin gewählt. Erste Gratulanten waren Altbürgermeister und Vize-Landrat Günther Knoblauch und Unterbezirksvorsitzende und Landratskandidatin Angelika Kölbl. Unter dem Motto „Vielfältig kompetent“ stellten sich die Kandidaten vor. Erneut kandidieren die Gemeinderäte Peter Bauer, Eva Rehbein und Fini Deliano. 

Das Kandidatenteam besteht aus 16 Frauen und Männern im Alter von 24 bis 82 Jahren. Die Liste wurde einstimmig in folgender Reihenfolge abgestimmt: 1. Sissi Schätz, Bürgermeisterin; 2. Peter Bauer, Projektmanager i.R., 3. Eva Rehbein, Assistentin der Geschäftsführung; 4. Peter Syr, Bildender Künstler, Kulturmanager, Ausstellungsmacher; 5. Sabine Binsteiner-Maier, Erzieherin, Kita-Leitung; 6. Siegfried Maier, Berufsfeuerwehrbeamter bei der Stadt München; 7. Sabine Emde, Medizincontrolling im Krankenhaus Haag; 8. Pascal Laudenbach, Doktorand Didaktik der Physik, Student Gymnasiallehramt; 9. Fini Deliano, selbst. Kauffrau i.R.; 10. Bernd Rehbein, Projektmanager/Medical Coach; 11. Rosmarie Pointner, Krankenschwester; Pflegekraft im Seniorenheim St. Kunigund; 12. Franz Moser, Studiendirektor i.R.; 13. Cora Laudenbach, Medizinstudentin; 14. Angelique Zinn, exam. Krankenschwester; 15. Wiebke Müller, Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin i.R.; 16. Ellinor Scheigenpflug-Rauscher, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit.  - S. Schätz

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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