Schöne Geste und Hilfe für Andere

Spendenübergabe des Trachtenvereins Wasentegernbach an die St. Nikolaus Schule in Erding

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Vertreter des Trachtenvereins und der St. Nikolausschule

Wasentegernbach – Das Klopfer geh ist ein alter, schon fast vergessener Brauch. In den ursprünglichen Formen handelt es sich um einen der vielen Neujahrsbräuche mit Sinnsprüchen und Glückwünschen für die kommende Zeit. An den Donnerstagen während der Adventszeit wird ab Anbruch der Dunkelheit von Haus zu Haus gezogen. Hauptsächlich arme Leute nutzten bereits früher schon die Vorweihnachtszeit, weil man glaubte, die Herzen seien im Advent milder gestimmt. Auch die Wasentegernbacher Trachtenkinder ließen diesen Brauch vergangenen Dezember wieder aufleben und trafen sich, um den Wasentegernbacher Einwohnern eine Freude zu machen und um eine kleine Spende zu bitten. Nach dem gelungenen Jubiläumsfest, bei dem der Trachtenverein viel Unterstützung der Ortsgemeinde fand, konnte auf diesem Wege ein kleines Dankeschön zurück gegeben werden.

Verein stockt Betrag auf 

Sage und schreibe 526 Euro brachten die Trachtlerkinder zusammen! Als Empfänger der Spendengelder stand schnell fest, dass ein regionales Projekt, das Kinder und Jugendliche unterstützt, gewählt werden sollte. Die Wahl fiel daher auf die Tagesstätte der St. Nikolaus­schule in Erding. Die Tagesstätte fördert geistig und mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene. Einstimmig entschied sich die Trachtenvorstandschaft, noch 224 Euro draufzulegen um so eine Summe von 750 Euro an die Tagesstätte der St. Nikolausschule überreichen zu können. Zur Übergabe der Spende trafen sich Vertreter des Trachtenvereins mit Vertretern der St. Nikolausschule Anfang März. Nach einer kleinen feierlichen Überreichung des Spendengeldes erhielten die Trachtler eine Führung durch das Haus, bei der ein Einblick in die wirklich sehr spezielle und besondere Arbeit der gesamten St. Nikolaus­schule vermittelt wurde. Spätestens danach war allen klar, dass diese Spende genau am richtigen Fleck angekommen ist.  - Kathrin Mühlhuber

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