Neue Mitglieder gesucht

Sperr als Vorsitzender bestätigt 

Elf Menschen stehen nebeneinander vor Leinwand
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Der Vorstand (v.l.): Sebastian Sperr, Oskar Völkl, Markus Ayrenschmalz, Horst Hühns, Klaus Geier, Zeno Bauer, Sabine Steierer, Rudolf Jodl, Hermine Tremmel, Jakob Schwab und Hans Rappolder.

Mit aktuell 1125 Mitgliedern gehört der Eigenheimerverein Dorfen zu den ganz großen Vereinen in der Stadt

Dorfen – Als starker Vertreter der Interessen von Haus- und Grundbesitzern sieht sich der Eigenheimerverein Dorfen. Sebastian Sperr wurde nach 21 Amtsjahren erneut einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. „Zum letzten Mal mache ich den Vereinsvorsitz – ein jüngerer Vorsitzender wird dem Verein guttun“, sagte der 73-jährige Dorfener bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Seit jeher vertreten die Eigenheimer (früher Siedlerbund) vor Ort und auch der Landesverband auf Bayernebene die Interessen ihrer Haus- und Grundbesitzer. Der Eigenheimerverein Dorfen gehört mit aktuell 1125 Mitgliedern inzwischen zu den ganz großen Vereinen in der Stadt. Aktuell zeige sich aber, dass man die Sterbefälle unter den Mitgliedern nicht ausgleichen könne. „Wir haben nur einen bescheidenen Zuwachs von elf neuen Mitgliedern im Jahr 2020 zu verzeichnen“, sagte Sperr. Das liege daran, dass Erben oft auswärts leben und deshalb wenig Interesse am hiesigen Vereinsleben zeigen. „Wer ein neues Mitglied wirbt, bekommt 20 Euro als Belohnung.“

Sperr pries in seinem Rechenschaftsbericht die Vorzüge der Eigenheimer an. Mitglieder können kostengünstig Gerätschaften aus dem großen und umfangreichen Gerätepark nutzen. Zudem gibt es bei zahlreichen Dorfener Geschäften für Mitglieder einen Preisrabatt. Im Mitgliedsbeitrag sind eine Haus- und Grundstückshaftpflicht- sowie eine Bauherrenhaftpflichtversicherung enthalten. Normalerweise seien die Eigenheimer sehr gesellig, erinnerte Sperr. Doch im Corona-Jahr musste der geplante Vereinsausflug nach Wien ausfallen, auch findet im Advent keine Feier statt, bedauerte der Dorfener Vorsitzende.

Sperrs erste Amtshandlung war die Erhöhung des jährlichen Beitrags von 24 Euro auf 30 Euro. Die Landesverbandsabgabe habe sich erhöht, begründete er. Der Dorfener Verein stehe auf einem guten finanziellen Fundament, 6.000 Euro haben die Eigenheimer als Reserve, müssten neue Gerätschaften angeschafft werden. Der Vorstand der Eigenheimer wurde einstimmig am Mittwochabend entlastet. Kassier Thomas Fritsch gab sein Amt aus gesundheitlichen Gründen ab, wurde aber zum Revisor gewählt. Heinz Brosch, der 27 Jahre Kassenprüfer bei den Eigenheimern war, ließ sich aus Altersgründen nicht wieder aufstellen, ebenso Wolfgang Tremmel, Gerätewart. hes

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