Ernährung

Auf den Spuren der Nahrung in Buchbach

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Auf dem Bild zu sehen sind die Kinder, die ihr Müsli von Rainer Hundmeyer (Mitte) und Dr. Rittershofer (r.) unter der Aufsicht von Konrektorin Friederike Friedrich (l.) in Empfang nehmen.

„Wie kommt der Hafer in mein Müsli?“: Dieser Frage gehen die Schüler von Buchbach nach.

Buchbach - Müsli im Laden kaufen, in die Schüssel schütten und fertig? Die Kinder der Grundschule Buchbach und des Waldorfkindergartens Felizenzell wollten es genauer wissen. 

Sie machten sich daher auf den Weg und gingen dorthin, wo das Müsli seinen Anfang nimmt: Auf den Bauernhof. Dort wird nämlich der Hafer, der für das Müsli gebraucht wird, angebaut. Schon im März 2017 säten die Kinder den Hafer auf einem Feld der Familie Hundmeyer in Kagen aus.

Er ist ein Bauer, der gerade auf Bio umgestellt hatte. Weitere Arbeitsschritte wie das Ernten, Reinigen, Flocken und Backen des Hafers in kleinen Portionen lernten sie im Juli des vergangenen Jahres auf dem Ökolandbau-Betrieb der Familie Hundmeyer in Kagen kennen. 

Wann kann das fertige Müsli der gesamten Ernte gekauft und verzehrt werden, wurde von den Kindern gefragt? Dazu waren fast zwei Jahre Geduld angesagt. 

Seine Haferernte liefert Rainer Hundmeyer dazu an Barnhouse, einen Biokrunchyhersteller in Mühldorf. Vorher führte der Weg des Hafers vom Acker in das Silo von Hundmeyer, von dort zur Mühle PrimaVera, die aus den Haferkörnern Flocken macht und schließlich zur Firma Barnhouse, die das Müsli produziert.

Von dort wird auch der Regionalladen in Buchbach beliefert, wo am Ende dieses Weges das Müsli aus regionaler Produktion gekauft werden kann. Kürzlich überraschten Rainer Hundmeyer und Dr. Rittershofer von der Öko-Modellregion Isental die Kinder mit dem verbrauchsfertigen Müsli. Stolz nahmen die Schüler „ihr Müsli“ in Empfang. 

Die Packung mit der Geschmacksrichtung Waldbeere kann nun zum Frühstück von den Helfern verzehrt werden. Die Frage „Wie kommt der Hafer in mein Müsli?“ ist damit beantwortet und das Projekt „Lernort Bauernhof Natur und Ökolandbau begreifen“ sensibilisierte die Kinder für den Konsum regionaler Produkte. fr

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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