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Stammzellenspender*innen für Sabrina Döring gesucht

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Von: Birgit Lang

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Vier maskierte Menschen, die sich nahe stehen
Im Krankenhaus: Sabrina Döring mit Tochter Lea, Sohn Luis und Mann Ben hoffen auf die passende Stammzellenspende © Henner Lüttecke/kbo-Klinik

Morgen, am Donnerstag, 7. Dezember, ist von 9 bis 16 Uhr Typisierungsaktion im kbo-Klinikum Taufkirchen (Vils) im Konferenzraum Haus 33

Taufkirchen – Sabrina Döring ist mit Leib und Seele Krankenschwester und das in dritter Generation. Schon ihr Großvater, ihre Eltern Willi und Maria Wolf sowie ihr Mann Ben in der Pflege waren in der kbo-Klinik in Haar waren. Nun ist die zweifache Mutter zum zweiten Mal an Leukämie erkrankt und braucht dringend eine Knochenmarkspende, um zu überleben.

Spontan haben sich die Kliniken des Bezirks Oberbayern entschlossen zu helfen. Sie führen in ihren Standorten Typisierungsaktionen durch und übernehmen die Kosten von 40 Euro pro Person. Die ersten beiden Aktionen fanden am vergangenen Sonntag und Montag in Haar statt, wo 230 Personen teilnahmen. Heute ist die Aktion in Schwabing, Am morgigen Donnerstag können sich alle Freiwilligen in der Taufkirchener kbo-Klinik Taufkirchen registrieren lassen und am 13. Dezember in Fürstenfeldbruck.

Ihr Mann und ihre beiden Kinder, die 12-jährige Lea und der achtjährige Sohn Luis, wünschen sich nichts sehnlicher wünschen, als dass ihre Mama wieder gesund wird. Schon einmal musste Sabrina Döring den Horror einer Krebserkrankung durchleben. Sie erkrankte erstmals 2014 an der heimtückischen Krankheit, sagt Heiner Lüttecke, Pressespecher der kbo-Kliniken. Seither hat sie mit Folgeschäden zu kämpfen, an Knie- und Ellbogengelenken. Als nun vor etwa fünf Wochen eine Teilprothese erstellt werden sollte, war zur OP-Vorbereitung ein Blutbild nötig. Die brachte das niederschmetternde Ergebnis: wieder Leukämie. Seit Oktober befindet sich die Mutter nun im Krankenhaus Rechts der Isar.

Die kbo Klinik Haag setzte nach der niederschmetternden Diagnose sofort alle Hebel in Bewegung, um einen Spender für die beliebte Mitarbeiterin und Kollegin zu finden, die nahezu ununterbrochen im dorten Krankenhaus tätig war „Wir haben zusammen mit der DKMS alles organisiert“, sagt Lüttecke. Zehn ehemalige und aktuelle Kollegen haben bei der ersten Aktion in Haar geholfen, damit alles reibungslos abläuft. Denn jeder Spender muss zu erst registriert und dann geprüft werden, ob er für eine Stammzellenspende geeignet ist. Pro Person dauert das rund 20 Minuten. „Wir lassen die Typisierungsaktionen ganz bewusst offen, auch in Taufkirchen, damit auch viele Bürger kommen können.“

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