Einstimmig wiedergewählt

Steiner weiterhin Vorsitzender des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VEBW)

Klaus Steiner bleibt für den VBEW für weitere zwei Jahre im Amt.
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Klaus Steiner bleibt für den VBEW für weitere zwei Jahre im Amt.

Der VBEW repräsentiert mit seinen rund 400 Mitgliedsunternehmen die bayerische Strom-, Gas-, Fernwärme-, Wasser- und Abwasserwirtschaft

Dorfen/Regensburg – Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft – VBEW in Regensburg wurde Klaus Steiner zum Vorsitzenden seiner 400 mitgliederstarken Organisation einstimmig wiedergewählt.

Steiner, hauptamtlich Geschäftsführer der Stadtwerke Dorfen in Oberbayern, steht dem VBEW seit 2019 vor. Er bedankte sich für das große in ihn gesetzte Vertrauen. Sein Wirtschaftszweig steht vor der gewaltigen Aufgabe, die Folgen von Energiewende und Klimawandel für die Bevölkerung in Bayern beherrschbar zu gestalten. „Wir müssen viel schneller bei der Projektabwicklung werden. Genehmigungsverfahren über mehrere Jahre können wir uns nicht mehr leisten. Wir müssen nachhaltige Technologien in unsere Systeme bringen und nicht Aktenberge in die Behördenarchive,“ sagte Klaus Steiner.

Die schnelle Umsetzung der Energiewende und die Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Wasserversorgung erfordern beherztes Handeln von allen Akteuren. Politik, Behörden, Unternehmen und auch jeder Bürger sind aufgefordert ihre Beiträge zu leisten. Die Strategie der vergangenen Jahrzehnte „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ hat zu einem enormen Zeitdruck geführt. Neue Probleme sind schneller da als die alten gelöst sind. „Wir unterstützen daher die Bayerische Staatsregierung bei ihren ehrgeizigen Zielen zum Klimaschutz. Wir wünschen uns von ihr die einstimmige öffentliche Unterstützung bei zentralen Projekten wie dem Ausbau der Energienetze,“ stellte er fest.

In den nächsten Dekaden müssen die Anlagen der Energie- und Wasserwirtschaft in wesentlichen Teilen komplett neu errichtet werden. Die Energieversorgung muss „grün“ werden und die Wasserversorgung muss auch in langanhaltenden Trockenperioden in allen Regionen Bayerns sichergestellt sein. „Wir können dabei nicht mehr an der zur Verfügung stehenden Technik scheitern, sie ist da! Entscheidend für das Gelingen ist die gesellschaftliche Akzeptanz. Hierfür kann nur die Politik die entscheidenden Impulse liefern. Wir bauen die erforderlichen Anlagen und verknüpfen diese zu intelligenten Systemen. Die Politik liefert uns die finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dafür,“ so Steiner.

Als weitere Mitglieder im VBEW-Vorstand wurden von der Mitgliederversammlung als stellvertretende VBEW-Vorsitzende gewählt: Thomas Barth (Strom/Fernwärme), Bayerische Elektrizitätswerke GmbH, Marcus Böske (Gas), Energie Südbayern GmbH, Wolfgang Brandl (KMU), Stadtwerke Eichstätt und Markus Rauh (Wasser), Fernwasserversorgung Oberfranken

Was ist der VBEW?

Der VBEW repräsentiert mit seinen rund 400 Mitgliedsunternehmen die bayerische Strom-, Gas-, Fernwärme-, Wasser- und Abwasserwirtschaft. Als Interessenvertretung vertritt er gemeinsame Anliegen der Mitgliedsunternehmen und ihrer Kunden gegenüber Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie in der Öffentlichkeit. Ziel ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche, zukunftsorientierte, nachhaltige und verbraucherfreundliche Energie- und Wasserversorgung zu schaffen. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen kleine und mittlere, kommunale, private und genossenschaftliche Energie- und Wasserversorgungsunternehmen ebenso wie Konzernunternehmen. - Ann-Kathrin Behnisch/VBEW

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