"Der Mutige" Patron der Minis

Tarcisius – mutiges Vorbild für Vilsbiburger Ministranten

Tarcisius – mutiges Vorbild für Vilsbiburger Ministranten
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Ungewöhnliche Perspektive: Die Vilsbiburger Minis wagten sie

Vilsbiburg - Wenn am 15. August die Glocken zu den Gottesdiensten rufen, dann ist den meisten klar, welcher Festtag begangen wird: Das Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel. Weniger bekannt ist der Heilige Tarcisius, dessen Gedenktag ebenso am 15. August gefeiert wird. Dem wollen Jugendseelsorger Andreas Steinhauser aus der Katholischen Jugendstelle Landshut und Gemeindereferent Michael Hirsch, der auch als Jugendbeauftrager für das Dekanat Rottenburg zuständig ist, etwas Abhilfe verschaffen.

Beide kommen aus der Ministrantenarbeit und haben in ihrer Zeit als aktive Ministranten vom heiligen Tarcisius, dem Patron der Ministranten, gehört. Sein Name stammt ursprünglich aus dem Griechischen und wurde später latinisiert und bedeutet: der Mutige! Es gibt verschiedene Schreibweisen: Tarzisius, Tarzisius, Tharsitius, Tarsitius, Tharsizius. Unter den zahlreichen großen und kleinen Heiligen gehört Tarcisius zu den wenigen Jugendlichen und Kindern, die als heilig verehrt werden. Die Callisto-Katakomben, wo sein ursprüngliches Grab vermutet wird, erinnern an seine Begeisterung für den Glauben, an seine große Tat und an seinen Dienst für die Hilfsbedürftigen. 

Andreas Steinhauser und Michael Hirsch kamen vor einigen Wochen auf die Idee, eine Karte zu entwerfen und den Ministranten ihren Patron, der zugleich auch Schutzpatron der Erstkommunionkinder ist, wieder etwas mehr ins Bewusstsein zu rufen. Bei Ministrantenreferent Winfried Brandmaier vom Bistum Regensburg stießen sie dabei auf offene Ohren und so wurde in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Jugendamt in Regensburg eine ansprechende Karte erstellt, die über den Ministrantenpatron informiert. Diese zeigt ein eher ungewöhnliches Foto, dass nach dem Vorbild der #TetrisChallenge auf Instagram, aus der Vogelperspektive gemacht wurde. Darauf sind die beiden Ministranten Silvia Hofmeier und Lucas Zellner aus der Pfarrei Mariae Himmelfahrt in Vilsbiburg zu sehen.

Die Glückwunschkarte soll zugleich ein Dankeschön an die Ministrantinnen und Ministranten aus dem ganzen Bistum Regensburg sein, die ihren wertvollen liturgischen Dienst von Mitte März bis Anfang Mai nicht und derzeit nur eingeschränkt ausüben können. Eine digitale Fassung der Karte haben kürzlich alle Pfarreien erhalten. Über die ersten Ausgaben der gedruckten Karten können sich die Ministranten aus dem Dekanat Rottenburg und der Pfarrei Vilsbiburg freuen. Die digitale Version ist auch auf der Internetseite der Katholischen Jugendstelle Landshut zu sehen.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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