Taufkirchens Realschüler

Zeichen für den Frieden 

Friedenstauben Ukraine Realschule Taufkirchen
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Die Friedenstauben sind nur ein Ausdruck, den die Schüler der Realschule Taufkirchen als Zeichen des Protestes gegen den Krieg wählten

Der Krieg beschäftigt Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Den Schülern der Realschule Taufkirchen war es wichtig, ein Zeichen dagegen zu setzen

Taufkirchen – Kein Thema beschäftigt die Menschen aktuell so sehr wie der Krieg in der nahegelegenen Ukraine. Auch die Schüler/innen und Lehrkräfte der Realschule Taufkirchen sind fassungslos darüber, was sich gerade in Osteuropa abspielt. „Ein Krieg hat nur Verlierer,“ so Schulleiter Josef Hanslmaier, der sich über das soziale Engagement seiner Schüler freut. Bereits in den Ferien kam nämlich bei den Schülern der Wunsch nach einer solidarischen Aktion auf, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen, so Verbindungslehrer Simon Sigl. Wo allerorts gerade Hilfsgüter und Spenden gesammelt werden, möchte auch die Schulfamilie der Staatlichen Realschule Taufkirchen (Vils) einen Beitrag leisten.

Deswegen hat sich die SMV zusammen mit ihren Betreuungslehrkräften eine Spendenaktion überlegt. Zum Preis von zwei Euro konnten Lehrkräfte wie Schüler vergangene Woche selbst geknüpfte Freundschaftsbänder in den Landesfarben der Ukraine erwerben. Innerhalb weniger Tage wurden für diese Aktion mehr als 300 Armbänder geknüpft und es konnte nach einem ersten Verkauf bereits ein Spendenbetrag von mehreren hundert Euro erzielt werden. Der Erlös wird an die Organisation „Save the Children“ gespendet. Daneben reihen sich auch die Religions- und Ethikschüler ein, die ein großes Wandbild aus Friedenstauben gestaltet haben, als ein Zeichen der Solidarität. Außerdem werden weiterhin im Religions- und Ethikunterricht fleißig Armbänder geknüpft, weil die Nachfrage einfach riesig ist. Egal ob groß oder klein, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, jeder kann einen Beitrag für den Frieden leisten, finden die Schüler. Und auch Schulleiter Josef Hanslmaier freut sich sehr über das soziale Engagement seiner Schüler/ innen und seiner Kollegen. red

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