Taufkirchener Landfrauen empfehlen regionalen Erdbeershake

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Steffi Hörmann (Ortsbäuerin Taufkirchen), Ulrike Glasl (Vize-Ortsbäuerin Taufkirchen, mit Tochter), Anne Mangstl (Ortsbäuerin Moosen) und Roswith Hörl (Stola Hof) v.l.

Taufkirchen – Landwirtschaftlich ist Taufkirchen/Vils geprägt von der Milchviehhaltung. Die Landfrauen Steffi Hörmann (Ortsbäuerin), Ulrike Glasl (Vize-Ortsbäuerin, mit Tochter), Anne Mangstl (Ortsbäuerin) und Roswith Hörl (Stola Hof), alle aus der Gemeinde, kamen kürzlich an der Milchtankstelle in Stadl zusammen und präsentierten dort ihre bevorzugten Milch-Rezepte. In Taufkirchen ist seit kurzen die Erdbeer-Saison eröffnet, also die beste Zeit, um einen leckeren „Erdbeer-Milchshake“ zu genießen. 

Das Rezept dafür lautet: 100 Gramm regionale Erdbeeren, 250 Milliliter Milch und dazu Zucker nach Geschmack. Am besten schmeckt das Milchmischgetränk natürlich regional – mit Milch von der Milchtankstelle Wegmann in Stadl und mit Erdbeeren frisch vom Feld von Thomas Hupfer. Viele Leute wissen gar nicht, wo diese köstlichen Früchte beheimatet sind. Wie auch Kartoffeln und viele andere Produkte, stammen die Gartenerdbeeren ursprünglich aus Südamerika. Die roten Früchte erreichten im Jahre 1712 Europa. Die Europäer staunten nicht schlecht über die mitgebrachten Erdbeeren, denn verglichen mit den ihnen vertrauten Walderdbeeren waren die roten Früchte aus Amerika weit grösser, fleischiger und saftiger. Durch die Kreuzung mit der „Fragaria virginiana“ aus Nordamerika entstand 1766 in Holland unsere heutige Gartenerdbeere. Aber auch für andere Speisen ist Vollmilch ein absolutes Muss. So lassen sich damit „Süße Nudel“ auch prima zubereiten. Dazu bringt man erstmal einen Liter Kuhmilch zum Kochen. Neben 250 Gramm Nudeln wird eine Prise Salz eingerührt. Danach wird das Ganze mit etwas Zucker abgeschmeckt. Einmal aufkochen lassen und anschließend circa eine Stunde ziehen lassen – fertig sind die Süßen Nudeln. Serviert wird das Gericht idealerweise mit saisonalen Obst. 

Zu empfehlen ist auch „Überbackenes Gemüse“. Jeweils ein Kilo Kartoffeln (gedämpft, geschält) und gedämpftes Gemüse (zum Beispiel Spargel in Stücken) wird in eine gefettete Auflaufform geschichtet, das ganze kann mit Schinken verfeinert werden. Zur Herstellung einer Einbrenne werden 30 Gramm Butter, 60 Gramm Mehl, 600 Milliliter Milch und 60 Gramm Käse benötigt. Diese wird mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmeckt, vier Eigelb untergehoben und vier Mal steif geschlagenes Eiweiß untergezogen. Die Einbrenne sodann über das Gemüse geben und für ca. 20 Minuten bei 200 Grad Celsius erhitzen. Die Taufkirchener Landfrauen hoffen, dass auch für Ihren Geschmack etwas dabei ist und wünschen Ihnen einen guten Appetit mit ihren Rezeptideen.   - Michael Hamburger

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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