Verdienter Dank

Taufkirchener Schulweghelfer Alois Sinseder nach 21 Jahren 
Engagement verabschiedet 

Mit einer Urkunde und einer Flasche Wein bedankte sich Bürgermeister Stefan Haberl (re.) beim langjährigen Schulweghelfer Alois Sinseder.
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Mit einer Urkunde und einer Flasche Wein bedankte sich Bürgermeister Stefan Haberl (re.) beim langjährigen Schulweghelfer Alois Sinseder.

Dank für großartige ehrenamtliche Arbeit

Taufkirchen – Dass man sich mit 80 Jahren noch ehrenamtlich engagiert ist nicht die Regel. Für den Taufkirchener Alois Sinseder ist dies selbstverständlich. Im vergangenen Jahr wurde er dafür schon mit der Bürgermedaille der Gemeinde ausgezeichnet. Nach 21 Jahren beendete er nun seine Karriere als Schulweghelfer. Grund für Bürgermeister Stefan Haberl Danke zu sagen und ihm eine Ehrenurkunde zu überreichen.

Dazu lud er den Rentner und ehemaligen Feuerwehr Kreisbrandrat ins Rathaus ein. In der Regel bedanke sich der Bürgermeister immer kurz vor den Sommerferien bei den ausscheidenden Schülerlotsen für ihre „großartige ehrenamtliche Arbeit“. Dann würden sie zum Co-Kart-Fahren und danach zum Mittagessen ins Taufkirchener Volksfest eingeladen, sagte Haberl. In Corona-Zeiten ist aber auch dies anders.

Er lobte Sinseder, weil er als Schulweghelfer jeden Morgen bei Wind und Wetter zur Stelle war, um die Kleinen über gefährliche Übergänge zu lotsen und an neuralgischen Punkten vorbeizuführen. Für Eltern und Lehrer, aber auch für die politisch Verantwortlichen in der Gemeinde sei es eine große Beruhigung, dass die Kinder auf ihrem täglichen Schulweg nicht allein gelassen würden.

Vor allem die ganz Kleinen bräuchten diese Unterstützung. Denn sie seien dem heutigen Straßenverkehr mit seiner Dichte und seinem Tempo wenn überhaupt, dann nur mit Mühe gewachsen. Kinder würden ihre Umwelt anders wahrnehmen und anders reagieren als Erwachsene. Aber man könne sie auch nicht in Watte packen oder sie nur an ganz sicheren Orten nach draußen lassen. Schließlich müssten sie das richtige Verhalten im Verkehr auch lernen, so Haberl.

Aber man könne viel für ihre Sicherheit im Straßenverkehr tun. Ein äußerst erfolgreicher Weg sei der Einsatz von Schülerlotsen. „Seit wir in Taufkirchen den Schülerlotsendienst eingerichtet haben, ist die Zahl der Unfälle auf dem Schulweg gegen null gegangen.“ Die Schülerlotsen und erwachsenen Schulweghelfer mit ihrer weithin sichtbaren Kleidung und ihrer Kelle seien allen Verkehrsteilnehmern vertraut, ihre Signale fänden Beachtung, bei Autofahrern und Schülern. „Dass Du Dich dafür Tag für Tag eingesetzt hast, dafür möchten wir, die Gemeinde Taufkirchen (Vils), die Ortsverkehrswacht und die Aktion „Sicher zur Schule und sicher nach Hause“ danken“, sagte Haberl.

Darum waren auch der Geschäftsführer Wolfgang Prestele von der Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“, Schülerlotsen-Organisatorin Silvia Lobmeier von der Ortsverkehrswacht Taufkirchen, Gabriele Reiss, Konrektorin der Mittelschule Taufkirchen (Vils) und Amtsleiter Georg Schmitter von der Abteilung „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ zur Verabschiedung des 80-Jährigen ins Rathaus gekommen. - til

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