Gemeinsame Feuerwehrler-Schulung

Eine gemeinsame Sprache sprechen

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Feuerwehrleute aus unterschiedlichen Wehren bei einer gemeinsamen Übung in Haag.

In Haag trafen sich 18 Feuerwehrmänner zu einem THL-Schulungstag. Das Ziel ist es, unterschiedliche Wehren auf das selbe Niveau zu bringen.

Haag – Um bei technischen Hilfeleistungseinsätzen schnell und erfolgreich Helfen zu können, bedarf es der gleichen Sprache, beziehungsweise desgleichen Verständnis unter den eingesetzten Mannschaften der Feuerwehren. Um diese Sprache zu lernen, trafen sich wieder 18 Feuerwehrmänner aus Haag, Rechtmehring, Niederbergkirchen, Neumarkt-St.Veit, Maitenbeth und Schwindegg in Haag zu einem THL - Schulungstag. Eine „unterschiedliche Sprache unter den Feuerwehren“ in punkto Personenrettung veranlasste die Kreisbrandinspektion Mühldorf unter Federführung von Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und Kreisbrandmeister Herbert Rutter, diesen Schulungstag vor vier Jahren ins Leben zu rufen. 

Eine fundierte Ausbildung ohne theoretisches Hintergrundwissen ist nicht möglich, somit besprachen die Ausbilder aus den Reihen der FF Haag die Raumordnung, richtiges Anfahren und Einparken an der Unfallstelle mit den Teilnehmern. Als weiteres Thema standen „taktische Vorgehensweisen“ und moderne Fahrzeugtechnik, sowie alternativ angetriebene Fahrzeuge auf dem Programm. Die praktische Schulung begann mit der Vorstellung von Gerätschaften, die einen Einsatz zur technischen Hilfeleistung (THL) erleichtern können. Alle Teilnehmer arbeiteten anschließend die von der freiwilligen Feuerwehr Haag gestellten Szenarien eigenständig ab. Hierbei legte man großen Wert auf die Einhaltung der Sicherheit, sowie auf die taktische Vorgehensweise. Zwischendurch gaben die erfahrenen Ausbilder immer wieder nützliche Tipps und Tricks an die Teilnehmer weiter, beispielsweise zum Öffnen einer PKW-Tür oder „wie setze ich eine Rettungschere am sinnvollsten ohne großem Kraftaufwand ein?“

Beim Abschlussgespräch wurde deutlich, wie wichtig eine einheitliche Sprache unter den Feuerwehren ist, um Personen sicher und schnell retten zu können. Kreisbrandmeister Herbert Rutter dankte allen Teilnehmern und den Ausbildern für die freiwilligen Stunden und die Teilnahme, mit der Bitte, das Erlernte auch Zuhause einzusetzen. aj

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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