Ein Herz für Tiere

Tierschutzjugend Erding sucht Voliere oder Endplätze für Tauben 

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Zur Zeit wird die Tierschutzjugend Erding von verletzten, entkräfteten oder verwaisten Tauben überflutet. Letzte Woche mussten sie sieben Babys abholen, da die Nester zugemauert wurden. Nun sind die Päppelstellen übervoll und können leider keine neuen Notfälle mehr aufnehmen. Deshalb suchen die Tierschützer dringend Volierenplätze für Tauben, die nicht mehr auf die Straße zurückentlassen werden können. 

Wer eine Voliere hat oder mit dem Gedanken spielt, eine zu bauen, melde sich bitte unter Tel. (0 80 82) 2 33 39 22 (auf AB sprechen). Außerdem werden Menschen gesucht die Tauben gesund pflegen würden. Das ist leicht zu lernen. Der Tierschutzjugend ist bewusst, dass sehr viele Menschen Tauben nicht mögen, weil sie Vorurteile gegen diese Tiere haben. Viele Menschen denken, Tauben übertragen Krankheiten oder seien „Ratten der Lüfte“, weil das der allgemeine Jargon ist. Beides ist nicht richtig. Eine Taube kann nichts dafür, dass sie eine Taube ist, und leidet wie jedes andere Tier, wie Hund oder Katze oder Meerschweinchen. Tauben sind keine Ratten, und sie sind nicht ansteckender als andere Tiere. „Stadttauben“ sind ein Mensch-gemachtes Problem. Durch das Verhalten der Menschen, die zu ihrem Vorteil Nutztiere auf hohe Vermehrung züchten, vermehren sich Tauben häufiger als andere Wildvögel. Stadttauben sind die Nachkommen verwilderter Haustauben, deswegen können sie ihre Nahrung, wie zum Beispiel Körner, nicht im Wald oder auf Feldern finden. Und aus diesem Grund kommen sie nur dort vor, wo es Häuser oder Bauten der Menschen gibt, da die Urform der Haustaube aus der Felsentaube gezüchtet wurde.  - Tanja Glasl

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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