Traumhafte Frauenquote

Top-Jugendarbeit bei der Feuerwehr in Winden

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Kreisbrandmeister Herbert Rutter, Kreisbrandinspektor Bernd Michl, Georg Hartinger, Vorstand Florian Ott, Jakob Hohentanner, 2. Kommandant Martin Ellinger, Landrat Georg Huber und 3. Bürgermeister Herbert Zeilinger (v.l.).

1536 Einsatzstunden und 1039 Stunden für Übungen und Ausbildungen kennzeichnen den Einsatz der Ehrenamtlichen und ihrer aktiven Jugend

Winden – Die Mischung zwischen Feuerwehrdienst für den Nächsten und dem aktiven gesellschaftlichen Leben stimmte auch im vergangenen Jahr, erklärte Florian Ott, der Vorsitzende der Windener Feuerwehr bei der Jahreshauptversammlung im voll besetzten Saal des Gasthauses Maier in Stauden. Zwischen Firstbaumklau, Kesselfleischessen oder der modularen Truppmann Ausbildung wurde Dank der leicht rückläufigen Einsätze der Schwerpunkt im Vorjahr auf die Ausbildung gelegt. Mit insgesamt 1536 Stunden für die Allgemeinheit erinnerte zweiter Kommandant Martin Ellinger an das einsatztechnisch eher ruhigere Jahr 2018. So gab es acht technische Hilfeleistungen, vier Brandeinsätze, drei Fehlalarme und sieben sonstige Einsätzen, in denen die Aktiven 239 Stunden Dienst leisteten. Der Rest entfiel mit 1039 Stunden auf Übungen und externe Ausbildungen, 36 Stunden technischen Dienst und 168 Stunden Aufwand der beiden Kommandanten. Derzeit leisten 38 Männer und zwei Frauen aktiven Feuerwehrdienst. Bei der Jugendfeuerwehr engagieren sich acht Mädchen und neun Buben. „Eine Frauenquote, von der die Politik nur träumen kann“, meinte Vorsitzendener Ott. Auch Landrat Georg Huber war zur Versammlung gekommen. Er bedankte sich für den Zusammenhalt von Jung und Alt und das Verständnis von Mittelstand und Handwerk, „wenn plötzlich der Piepser geht und ein oder zwei Mitarbeiter losstürmen“. Für die Zukunft mahnte er: „Schaut‘s auf die Jugend. Dann ist die Freiwillige Feuerwehr Winden auch in Zukunft immer einsatzfähig“. Haags Dritter Bürgermeister Herbert Zeilinger freute sich über so viel Engagement in der Jugendfeuerwehr. „Ihr übernehmt Verantwortung, ihr seid unsere Zukunft, deshalb unterstützen wir euch“. Er sprach aus eigener Erfahrung und meinte zu ihnen: „Keine Angst vor Fehlern, aus Fehlern lernt jeder, der ehrlich ist und dazu steht“. Kreisbrandinspektor Bernd Michl und Kreisbrandmeister Herbert Rutter bestätigten eine TOP-Ausbildung und wünschten, dass alle aus den Einsätzen wieder gesund nach Hause kommen. Im Anschluss ehrte Landrat Huber noch gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Michl die Feuerwehrkameraden Georg Hartinger und Jakob Hohentanner mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst. Der Abend klang mit kuriosen Einsatzgesprächen wie „widerspenstige Katze nicht auf Baum, sondern im Zaun“ unterhaltsam aus.aj

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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