Kommunalwahlen in Bayern

Ullrich Gaigl kandidiert wieder als Bürgermeister für St. Wolfgang

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Die Gemeinderatskandidaten der Freien Wähler (v.l.): Dieter Fischer, Magdalena Wandinger-Strauß, Josef Stierstorfer, Dagmar Brunhuber, Alexander Gilhuber, Stefan Weindler, Bürgermeister Ullrich Gaigl, Mathias Schneider, Bernhard Weilnhammer, Alexander Fischer, Florian Axenböck und Wahlleiter Hans Schreiner.

St. Wolfgang – Der neue St. Wolfganger Bürgermeister (Wählergruppe FW-Einigkeit) wird der alte Gemeindechef sein und heißt nach den Kommunalwahlen im März wieder Ullrich Gaigl. Er ist einziger Kandidat geblieben und kandidiert nach 2014 erneut für das Bürgermeisteramt und den Erdinger Kreistag. Überraschungen bei der Aufstellungsversammlung der FW-Einigkeit für den neuen Gemeinderat gab’s nicht. Bei der Aufstellungsversammlung im Wirtshaus in Klaus gab es volle Unterstützung der Gemeinderatskandidaten für die Bewerbung Gaigls für den Chefsessel im Rathaus. Einig war man sich in der Forderung den Zusammenhalt in der ganzen Gemeinde und im Gemeinderat deutlich fördern zu wollen. Der jüngste Listenbewerber Alexander Gilhuber (24) habe als regelmäßiger Gast im Gemeinderat bereits „ein gutes Bild“. Er meinte für die Jugend könnte man sich „sicher noch viel mehr einsetzen und viel mehr machen“. Trotz gelegentlich öffentlicher Kritik, im Gemeinderat werde „gute Arbeit“, geleistet, betonte FW-Gemeinderat Josef Stierstorfer und sagte: „Wir machen etwas für die Gemeinde“. 

Gaigl blickte positiv auf seine erste Amtszeit als Bürgermeister zurück. Da sei vieles passiert. Er nannte den Straßenunterhalt und -ausbau sowie den Gebäudeunterhalt. Ein viel gewünschter, würdiger Verabschiedungsraum sei im Friedhof Lappach neu errichtet werden. Wichtig als Voraussetzung für die weitere Entwicklung sei die Ertüchtigung der Kläranlage und für 1,7 Millionen Euro gewesen und die Erneuerung der Fernwirktechnik der Abwasserpumpstationen. Beim Ausbau des Glasfasernetzes für schnelles Internet werde heuer der zweite Projektteil über das Bundesföderprogramm (mindestens 50 MBit) mit Erschließung der noch nicht versorgten Anwesen begonnen. Auch eine „Starkregenkarte“ sei umgesetzt und sehr hilfreich beim Planen von Hochwasserschutz. Die Gemeinde sei da Vorreiter gewesen. In das Schulgebäude wurde sehr viel investiert. Da plane man derzeit eine Mittagsbetreuung einzurichten. Neu sei ein Wald- und Inklusionskindergarten. Beim Projekt „Brauerei“-Gelände gebe es rechtliche Hürden so zu klären, sodass kein Risiko für den Steuerzahler entstehe. Ins Bürgerhaus Schönbrunn seien 100.000 Euro als Zuschuss geflossen und im Haushalt Schulden abgebaut. Gaigl stellte fest, er sei „gerne Bürgermeister“, das Amt mache ihm Freude. Er versprach sich weiter für den Zusammenhalt in der Kommune und alle Gemeindebürger einzusetzen. 

Beim Wahlmodus wurde beschlossen, die ersten drei Listenplätze zu setzen und im Block abzustimmen. Weil Dr. Michael Schrägle nicht erneut kandidieren werde, wurden die drei aktuellen FW-Gemeinderäte Magdalena Wandinger-Strauß, Dieter Fischer und Josef Stierstorfer auf die ersten Plätze gesetzt. Gaigl kandidierte „bewusst nicht“ auf der Liste, weil es keinen Gegenkandidaten gebe. Bockhorns FW-Bürgermeister Hans Schreiner, gemeinsamer Erdinger Landratskandidat von FW, SPD und Grüne, leitete dann die Wahlen. Gaigl (47) wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Die Listenwahl ergab: 1. Platz Magdalena Wandinger-Strauß (66 Jahre, Lehrerin in Pension), 2. Dieter Fischer (56, selbstständiger Bauunternehmer), 3. Josef Stierstorfer (55, selbständiger Garten- und Landschaftsbauer), 4. Florian Axenböck (33, Sparkassenbetriebswirt), 5. Bernhard Weilnhammer (32, Handelsfachwirt), 6. Alexander Gillhuber (24, Berater Logistik-Gesundheitswesen), 7. Mathias Schneider (33, Projektmanager), 8. Alexander Fischer (45, Elektromeister), 9. Stefan Weidler (42, Reha-Außendienstler), 10. Dagmar Brunhuber (59, Sozialpädagogin), 11. Bernhard Neumaier (49, Mitarbeiter Pflegeheim Algasing). Weil die Liste nicht vollständig besetzt werden konnte wurde, um keine Wählerstimmen zu vergeben, beschlossen die Kandidaten der Plätze eins bis fünf doppelt aufzuführen.  - we

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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