Umwelt-, familien- und behindertenfreundliche Politik

Obertaufkirchen

(til) – Ein paar Tage Ruhe im Kreise seiner Familie gönnte sich Bürgermeister Franz Ehgartner über die Feiertage. Mit Recht. Denn im Vorjahr konnte er einige weittragende Projekte zum Wohl der Bürger der Gemeinde Obertaufkirchen realisieren. Impulse für das örtliche Handwerk konnten mit dem Bau des Biomasseheizwerks in Straß im vergangenen Jahre gesetzt werden, sagt Ehgarnter. Zugleich sei es auch ein deutliches Signal in Sachen Energieeinsparung und Klimaschutz. „Die Anlage versorgt unseren Kindergarten mit Gemeindeverwaltung sowie das Sportheim preiswert und ökologisch nachhaltig mit Heizwärme. Die Hackschnitzel stammen ausschließlich von Waldbauern aus der Gemeinde Obertaufkirchen.“ Ein weiterer Schritt in eine positive Zukunft sei die Modernisierung bzw. Erweiterung der Kläranlage in Oberornau. Die Maßnahme wurde Anfang August 2010 fertig gestellt und im Oktober 2010 offiziell in Betrieb genommen. Durch die Errichtung einer Tauchkörperanlage mit lose schwim- menden Aufwuchsträgern erhöhe sich die Kapazität der Kläranlage von bisher 400 auf nun 700 Einwohnergleichwerte, erklärte der Bürgermeister. Damit schaffe die Gemeinde ausreichend Vorsorge für die zukünftige mittel- bis langfristige Ortsentwicklung von Oberornau, sodass auch der Zuzug und die Ansiedlung von jungen Familien und anderen Interessenten möglich werde. „Und gleichzeitig verbessern wir durch die Maßnahme die Gewässerrein- heit des Ornaubaches.“ Für manche ein eher unwichtiges Projekt war die Wiederherstellung des „Lacknerweges“ in Oberornau. Rechtzeitig zum Sommer hatten die Bauhofmitar- beiter in Oberornau diesen Fußweg vom Unterfeld zur Gemeindeverbindungsstraße nach Stift wieder hergestellt. Diese neue Fuß- wegeverbindung entlang des Waldrandes abseits der Hauptstraße biete für Naturbegeisterte, insbesondere auch Familien, Kindern und Senioren neue landschaftlich reizvolle Wander- und Naherholungsmöglichkeiten in Oberornau und verbessere die Wohnattraktivität des Ortes. Auch der bestehende Fußweg, der die Lindenstraße mit der Mesmeringer Straße verbindet, wurde vom Bauhof im Herbst 2010 behindertengerecht und famili- enfreundlich ausgebaut, führt Ehgartner weiter aus Der Weg könne nun sowohl von Rollstuhlfahrern als auch mit Kinderwägen problemlos benutzt werden. „Die Baumaßnahme ist ein weiterer kleiner Baustein, um unsere Gemeinde noch familien- und behindertenfreundlicher zu gestalten.“ Auch kulturell soll das Angebot im Gemeindegebiet ausgebaut werden. Ein Schritt dazu sei der musikalische Hoagarten, der im Vorjahr das zweite Mal in der Aula der Volksschule mit Mitwirkenden aus dem gesamten Gemeindegebiet veranstaltet wurde. „Die Gemeinde Obertaufkirchen ist mit ihrer musikalischen Vielfalt eine der musikalischen Gemeinden im weiten Umkreis“, sagt Ehgartner stolz. Dieser zweite Hoagarten war erneut ein einer der kulturellen Höhepunkte des Jahres 2010 in der Gemeinde. Mehr als 180 Besucher ließen sich von den rund 50 Mitwirkenden aus dem gesamten Gemeindegebiet in einem sehr kurzweiligen Programm unterhalten. Der „Gemeinde-Hoagarten“ entwickelt sich damit zu einem festen Bestandteil des Kulturangebotes in der Gemeinde. Über die Pläne 2011 erfahren Sie in einer der kommenden Intelligenzblatt- ausgaben mehr.

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