Offizielle Einweihung

Veldener Parkdeck eingeweiht

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Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kommunen, Träger der Bürgermedaille und der Regierung von Niederbayern nahmen an der Einweihung teil.

Velden – Wenngleich im Vorfeld der Eröffnung das äußerst gelungene, moderne und keineswegs aufdringliche Bauwerk in der Ortsmitte gerne als „Leuchtturm“ bezeichnet wurde, fügt es sich doch, was seine Dimensionen betrifft, harmonisch in das Ortsbild ein. Überragt wurde es am gestrigen Tag seiner Einweihung allein von riesigen Helium-Ballons, die den auswärtigen Ehrengästen und interessierten Bürgern schon von Weitem den Weg zum Veranstaltungsort wiesen. Ebenfalls mit Ballons in den Farben des neuen Marktlogos geschmückt waren beide Eingangstore und die Säulen im Inneren der oberen Parketage, in der die knapp zweistündige Einweihungsfeier mit musikalischen Darbietungen des mehrfach preisgekrönten Percussembles DRUMKEY unter Leitung von Roland Gallner ihren Auftakt nahm. 

Ludwig Greimel, der als Bauherr die Begrüßungsrede sprach, konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Michaela Hurle, Baurätin und zentrale Ansprechpartnerin für das Ortsentwicklungsprojekt bei der Regierung von Niederbayern, die Veldener Bundestagsabgeordneten Nicole Bauer und Florian Oßner und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, den stellvertretenden Landrat Rudolf Lehner, die Träger der Bürgermedaille Erich Stenger und Lorenz Holzner, Peter Byrne, Architekt aus Dorfen, die Geistlichkeiten Tobias Rother und Andreas Reisberg, Mitglieder des Veldener Marktgemeinderats, Vertreter der Presse und – last but not least – die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen und Heike Arnold, die seit 2015 als freiberufliche Projektmanagerin die kommunikative und organisatorische Schnittstelle zwischen Regierung, Verwaltung, Projektanten und Veldener Bürgern bildet. 

Bürgermeister Ludwig Greimel betonte erneut die Bedeutung des Parkdecks in Velden als Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Marktes Velden, „auf den wir alle stolz sind, der jedoch nicht der Nabel der Welt ist. Damit der Markt auch für die kommenden Generationen lebens- und liebenswert bleibt, sind Anpassungen des Ortsbilds an veränderte Lebens- und Arbeitsbedingungen erforderlich – so war es in der Vergangenheit und so wird es auch in Zukunft sein.“ Mit der Zeit zu gehen, bedeutet für Velden mit Ausnahme des Großprojekts Parkdeck, eher eine Vielzahl kleinerer Eingriffe und Investitionen. Alle Ideen, die von externen Städtebauexperten entwickelt, mit der Verwaltung und dem Bauamt diskutiert und dann dem Marktgemeinderat zur Entscheidung vorgestellt werden, durchlaufen einen aufwändigen Prüfungs- und Abwägungsprozess. Zu diesem Prozess gehört auch die Beteiligung der Bürger in Form von Bürgerversammlungen und Städtebautagen. Dass in Velden in Sachen Ortsentwicklung bislang gute Arbeit geleistet wurde, bestätigte Baurätin Michaela Hurle, die aus Erfahrung weiß, „dass je kleiner die Kommunen desto länger die Entscheidungsprozesse sind, dann aber die Ergebnisse in der Regel auch vom Großteil der Bürgerschaft mitgetragen werden.“

 Durch den Bau des Parkdecks, betonte auch Michaela Hurle, sei ein entscheidender Meilenstein der Veldener Ortsentwicklung erreicht worden. Mit den nächsten Maßnahmen soll generationsübergreifend Gemeinsamkeit gefördert und das inklusive Miteinander gepflegt werden – erstrebenswerte soziale und gesellschaftspolitische Ziele, die vor allem auch bei den das Parkdeck segnenden Pfarrern Andreas Reisberg und Tobias Rother auf großen Zuspruch stießen. Wie es im Markt Velden weitergehen soll in Sachen Ortsentwicklung wurde am Nachmittag des 14. Juli im Bürgerforum lebhaft diskutiert. Dazu mehr auf der Internetseite www.aufbruch-velden.de   - ha

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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