Vertreterversammlung

VR-Bank Taufkirchen-Dorfen zieht positive Bilanz

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Konnten von erfreulichen Zahlen berichten (v.l.): Christoph Puschmann (Aufsichtsratsvorsitzender), Heinrich Oberreitmeier (Vorstandsvorsitzender), die Aufsichtsratsmitglieder Johann Wiesmaier und Anton Wölfl sowie die Vorstandsmitglieder Josef Schmid und Gerhard Hilger.

Taufkirchen – „Unsere stets nachhaltige und an Werten orientierte Geschäftspolitik hat sich erneut bestens bewährt“, sagte Vorstandsvorsitzender Heinrich Oberreitmeier bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen im Bürgersaal Taufkirchen. In fast allen Bereichen lag das Geschäftsjahr 2018 über den Erwartungen der Verantwortlichen. Die Bilanzsumme stieg auf 895 Millionen Euro, ein Zuwachs um 8,2 Prozent zum Vorjahr. Über die Verwendung des Bilanzgewinnes von 922.000 Euro stimmten die 94 anwesenden Vertreter einheitlich ab: Auf Geschäftsguthaben gibt es für die 13.617 Genossenschaftsmitglieder eine Dividende von drei Prozent, insgesamt 264.285 Euro. 100.000 gehen in die Rücklage, die verbleibenden 557.678 Euro wandern in andere Ergebnisrücklagen.

Steigende EC-Kartennutzung

Oberreitmeier ging auch auf Entwicklungen der Digitalisierung ein. Mit der „VR Banking App“ sei eine sekundenschnelle Überweisung möglich, 77 Prozent aller Transaktionen wurden 2018 per Online-Banking vom Kunden selbst ausgeführt. Durch die immer häufigere Zahlungen mit der EC-Karte sei die Anzahl der Buchungen enorm gestiegen, sagte er „Während früher mit einer Abhebung die Lebenshaltungskosten einer ganzen Woche beglichen wurden, führt heute schon so mancher Samstagseinkauf zu fünf Buchungen. Wir werden deshalb unsere Preise im Zahlungsverkehr zum 1. Oktober 2019 erhöhen. Die Erhöhung entspreche dem Anstieg der Kosten, die die VR-Bank an ihr Rechenzentrum leisten müsse. Eine genauere Information für die Kunden werde folgen. Oberreitmeier bezifferte die Kundenforderungen in der Bilanz auf 588 Millionen Euro, dies war eine Steigerung um 8,9 Prozent im Vergleich zu 2017. 674 Millionen Euro wurden an Gesamtkrediten vergeben, 8,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Wichtigster Gesellschaftsanteil an Unternehmen sei wie seit jeher die Beteiligung an der Raiffeisen Waren GmbH Erdinger Land Sie steigerte ihren Warenumsatz um 4,5 Prozent auf 95,5 Millionen Euro. Auf der Passivseite der Bilanz stehen 709 Millionen Euro für bilanzielle Kundeneinlagen. Auch hier liege die Genossenschaftsbank mit einer positiven Veränderung um 8,1 Prozent über dem bayerischen Durchschnitt (4,8 Prozent). Zusammen mit Anlagen, also Wertpapiere, Versicherungen oder Bausparen, verwalte die VR-Bank gut 1,1 Millionen Euro für ihre 32.636 Kunden. Das betreute Gesamtvolumen betrage 1,8 Milliarden Euro, zum dritten Mal in Folge wurde das Kundenvolumen um mehr als 100 Millionen Euro in einem Jahr gesteigert. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung lag der Zinsüberschuss bei 15,6 Millionen Euro und der Provisionsüberschuss bei 5,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt seien die Zinsen für Guthaben etwas höher, die für Kredite leicht geringer, informierte Oberreitmeier. Zu den Gewinnen zählen auch Erträge aus Aktien, Fonds und Beteiligungen in Höhe von 795.000 Euro. Angewachsen seien auch die Betriebskosten, auf 13,4 Millionen.

2,2 Millionen Euro Steuer 

Davon wurden für die 167 Mitarbeiter, darunter sieben Auszubildende, Personalkosten von 9,7 Millionen Euro ausgegeben, für Sachkosten 3,8 Millionen. 2,2 Millionen Euro zahlte die VR-Bank an Steuern, etwas weniger als eine Million flossen als Gewerbe und Grundsteuer an die zehn Gemeinden im Geschäftsgebiet. 205.000 Euro wurden gespendet.

Neuwahlen 

Bei den Neuwahlen in den Aufsichtsrat wurden Johann Wiesmaier (Bürgermeister von Fraunberg) und Anton Wölfl (Landwirt in Obertaufkirchen) ohne weiteren Gegenkandidat einstimmig wiedergewählt.   - fh

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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