Dank an Ehrenamtliche  - Neue Ideen durch reduziertes Personal gefragt

Weißwurstfrühschoppen im Steinkirchener Pfarrsaal

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Das „Weißwurst“-Serviceteam (v.l.): Verwaltungsleiterin Sandra Bachmeier, Pastoralassistent i. V. Christian Zeug, Pfarrer Jacek Jamiolkowski und Pastoralreferent Toni Emehrer wurde unterstützt vom Pfarrbüroteam.

Steinkirchen – Die Ehrenamtlichen im Pfarrverband Holzland werden Anfang Februar gerne nach Steinkirchen zum Ehrenamtlichentreffen eingeladen. Im frühlingshaft geschmückten Pfarrsaal erwartete sie nach dem Gottesdienst auch heuer wieder ein Weißwurstfrühschoppen. Holzlandpfarrer Jacek Jamiolkowski freute sich über die vielen Gäste, ohne die ein so buntes Pfarrleben im Holzland nicht möglich wäre. Er bedankte sich bei seinen Kollegen in der Seelsorge und den Bürodamen für die Unterstützung verschiedenster Art. Dankbar zeigte er sich auch für seine zwei Priesterkollegen, die ihm in ihrem Ruhestand zur Seite stehen und dass mit Leib und Seele. Pfarrer Dr. Michael Etukuri sei nun ein Jahr im Pfarrverband und habe sich gut eingelebt, so sei es möglich, die meisten Sonntagsgottesdienste im Laufe eines Jahres als Eucharistiefeier abzudecken. Während seiner Urlaube, die er in seiner Heimat Indien verbringt, habe man gute Wortgottesdienstleiter im Einsatz. Jamiolkowski bedankte sich auch bei Pastoralreferent Toni Emehrer, der alle in dieser wichtigen Aufgabe begleite. So bleibe das Gebet in den Kirchen weiterhin in verschiedenen Formen lebendig. Es sei auch bemerkenswert, wie immer mehr aus verschiedenen Ecken des Pfarrverbands sich einen Gottesdienst in einer der anderen Holzlandpfarreien aussuchen, weil es von der Zeit und dem Ort her gerade besser passt.“ Warum nicht?“ meinte er. „So wächst der Pfarrverband immer mehr zusammen.“ Natürlich gehörte auch etwas Statistik zu seinem Jahresrückblick. „Im Pfarrverband leben derzeit 4006 Katholiken. 2019 sind bei uns 44 Taufen gespendet worden, 35 Kinder sind zur Erstkommunion gegangen, das Sakrament der Firmung haben 30 Jugendliche empfangen, sieben Paare haben sich das Ja-Wort gegeben, 48 Menschen sind verstorben und 24 Personen aus der Kirche ausgetreten,“ zählte er auf. Er wies noch auf den neuen Personal- und Stellenplan der Erzdiözese München und Freising hin, bei dem es auch im Dekanat Dorfen und im Pfarrverband Holzland unumgängliche Veränderungen geben werde. Dieser sei am 1. Januar 2020 in Kraft getreten und soll bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden. Es seien für das Dekanat Dorfen drei Priester und zweieinhalb Mitarbeitende vorgesehen. Das bedeute eine ganze Priesterstelle für Dorfen und je eine halbe Stelle in den Pfarrverbänden Holzland, Taufkirchen, Isen und St. Wolfgang, dazu eine halbe Mitarbeiterstelle (Pastoralreferent/-in, Gemeindereferent/-in etc. ) für jeden der fünf Pfarrverbände. Der Pfarrverband Holzland müsse sich nun auf einen neuen Weg begeben, der die Entwicklung neuer Ideen von allen verlange, erklärte er. Emehrer konkretisierte die Aussagen des Pfarrers, indem er darauf hinwies, dass sie beide nach diesem Plan neben dem Pfarrverband Holzland auch den Taufkirchener seelsorgerisch betreuen müssten, falls es dort eine Veränderung geben würde oder umgekehrt. Wie Seelsorge dann aussehen soll, sei noch sehr unklar. Der Pastoralreferent betonte, dass dann der Hauptort Taufkirchen sein werde, der zweitgrößte Ort Moosen sei und sich die Gläubigen im Holzland überlegen können, wie da dann eine sonntägliche Gottesdienstordnung im Pfarrverband aussehen solle. „Deshalb wird immer wichtiger, dass wir unseren Glauben feiern und uns trauen, über unseren Glauben miteinander ins Gespräch zu kommen und zwar unabhängig davon, ob ein Seelsorger da ist oder nicht. Jeder einzelne soll für sich selber überlegen, wie er zu einem guten Gelingen des Pfarreilebens beitragen kann“, regte Ehmerer an. Anschließend war noch viel Zeit beim Mittagessen für einen gemütlichen Ratsch mit viel Diskussionsstoff.moKro

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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