Kreatives Bauprojekt

Wohnen und Leben im Kapellenhof mitten in Inning

Tom Eibl (Bauamtsleiter VG Steinkirchen), Ralf Schelzke (Tiefbauplanung), Geschäftsführerin Karin Wilhelm-Scharl, Innings Bürgermeisterin Michaela Mühlen, Geschäftsführer Georg Scharl, Architekt Heinz Wallbrunn, Adrian Scharl (Unternehmensgruppe Scharl), Firmenchef Felix Ostermaier sowie die Bauleiter Sophie Ostermaier und Harry Hönig
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Tom Eibl (Bauamtsleiter VG Steinkirchen), Ralf Schelzke (Tiefbauplanung), Geschäftsführerin Karin Wilhelm-Scharl, Innings Bürgermeisterin Michaela Mühlen, Geschäftsführer Georg Scharl, Architekt Heinz Wallbrunn, Adrian Scharl (Unternehmensgruppe Scharl), Firmenchef Felix Ostermaier sowie die Bauleiter Sophie Ostermaier und Harry Hönig

Elf Millionen Euro investiert die Scharl Unternehmensgruppe für das Wohnen und Leben mitten in Inning

Inning – Nach zweijähriger Planungsphase begann mit dem symbolischen Spatenstich die Erschließung des Baugebietes „Inning Mitte“, einem Projekt der Unternehmensgruppe Scharl aus Dorfen.

Geschäftsführer Georg Scharl begrüßte die Anwesenden und bedankte sich bei Innings Bürgermeisterin Michaela Mühlen „für die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit. Wir sind in vielen Städten und Gemeinden tätig, aber sowas Positives haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Das ist unglaublich von der Verwaltung und auch vom Gemeinderat. Alle Beschlüsse waren einstimmig. Das würden wir uns überall wünschen“, erklärte er.

Elf Millionen Euro investiert die Scharl Unternehmensgruppe für das Wohnen und Leben mitten in Inning. Für das Projekt „Wohnen im Kapellenhof“ habe man „unseren besten Architekten“, Heinz Walbrunn aus Bockhorn mit seinem Team angesetzt, so Scharl weiter. Er habe sich bei den geplanten zwölf Eigentumswohnungen, drei Reihenhäusern, vier Doppelhaushälften und einem Einfamilienhauses an den Namen „Holzland“ angelehnt und die Gebäude mit Holzfassaden ausgestattet. Dann überließ Scharl das Wort an Ingenieur Ralf Schelzke aus Isen, der für den Tiefbau verantwortlich ist.

Die Firma Wilhelm & Scharl Gewerbegrund GmbH erstelle ein kleines, aber sehr feines Baugebiet im Herzen von Inning. Heute beginne die Erschließung, begann dieser. Denn bevor die schönen Häuser gebaut werden könnten, müsse im Untergrund dafür gesorgt werden, dass alles entsorgt und angefahren werden könne. Dazu habe man die Firma Willi Ostermaier aus Kloster Moosen engagiert, eine „leistungsfähige Firma, die für Straßen, Kanäle und Wasserleitungen sorgen wird“, so dass die Erschließung hoffentlich im Herbst abgeschlossen werden sein könne. „Wenn sich dann Hofbaufirmen finden in der heutigen Zeit, könne mit den Häuserbauten begonnen werden.“

Gedauert habe es mit den Planungen ein bisschen, weil der Inninger Bach berücksichtigt werden durfte, erklärte Schelzke. Aus Gründen des Hochwasserschutzes mussten „viele Parameter bei verschiedenen Leuten, Ämtern und Behörden, bei Gutachtern und auch in unserem Haus abgeschöpft werden, bis man ein modernes zukunftsfähiges und vor allem dauerhaftes Regenwasserbewirtschaftssystem für dieses Baugebiet entwerfen und planen hat können“. Dieses werde jetzt umgesetzt.

So werden auf dem Gelände unter anderem 80 Meter Erschließungsstraße, 70 Meter Fußwege entlang des Bächleins, 100 Meter Fußwege entlang der Kapellen- und der Hauptstraße sowie 120 Meter neue Kanäle, zehn Grundstücksanschlüsse für Schmutzwasser oder 110 Kunststoffrohre für die Versorgung mit Trink- und Löschwasser, Stormversorgung, Straßenbeleuchtung, Telekommunikation und Glasfaser errichtet.

In Pandemiezeiten seien Baustoffe sehr viel seltener, sehr viel teurer und würden unpünktlicher geliefert, meinte Schelzke. „Ich hoffe, dass uns das hier erspart bleibt“, so dass es keine Zeitverzögerung gebe.

Auch Innings Bürgermeisterin Michaela Mühlen freute sich, dass die Firma Scharl hier in Inning dieses Projekt errichtet. „Es sind sehr ansprechende Wohnbauten, die hier entstehen“, meinte sie. Gerade in kleinen Gemeinden habe man einen Mangel vor allem an Wohnungen. Vielleicht sei deswegen die Kooperation mit der Gemeinde so einfach gewesen. Auch sie lobte die angenehme Zusammenarbeit. „Ich hoffe, dass hier eine neue Heimat für junge Familien entsteht und Menschen, die sich dann auch wohlfühlen in Inning, wie wir Inninger es auch tun.“

Von der Topografie und der Lage im Holzland fühlte sich Architekt Heinz Wallbrunn aus Emling/Bockhorn mit seinem jungen Team beim Entwurf für die Hausgruppe inspiriert. Die Häuser seien hofartig angelegt und fänden im Inninger Bach ihren räumlichen Abschluss, erklärte er. Es seien ganz unterschiedliche Wohnformen und Hausgrößen, angefangen vom Einzimmerappartement bis zur Maisonette mit vier Schlafräumen über eine Reihenhauszeile als 3-Spänner, zwei Doppelhäuser bishin zu einem Einfamilienhaus. Sie würden zu einer kleinen Siedlung arrondiert durch einen Garagenstadl, der als überdachter Stellplatz genutzt werden könne. Die Gebäude entstehen im Splitlevel mit versetzten Balkonen, Loggien und Dachterrassen, was für viel Freiraum und Privatspähre sorgt. Sie werden in nachhaltiger Mischbauweise mit guter thermischer Hülle für einen günstigen Wärmebedarf mit Pelettsheizung und Dreifachverglasung errichtet.

Ganz begeistert von der klaren architektonischen Sprache zeigte sich auch Geschäftsführerin Karin Wilhelm-Scharl. Verkaufsstart sei im Herbst, das Vorab-Exposé gebe es schon, Voranmeldungen seien jetzt schon möglich. - til

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