Sozial und sinnvoll

Wohnwerk - bezahlbarer Wohnraum  für einkommensschwache Mieter in Dorfen

Gut für Dorfen sind Sozialwohnungen – finden (v.l.):  Martina Obermaier (Sozialamt), Bürgermeister Heinz Grundner und Bauträger Robert Decker
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Gut für Dorfen sind Sozialwohnungen – finden (v.l.): Martina Obermaier (Sozialamt), Bürgermeister Heinz Grundner und Bauträger Robert Decker

Das Projekt wurde jetzt von Bürgermeister Heinz Grundner, Bauträger Robert Decker und Martina Obermaier (Sozialamt) öffentlich vorgestellt

Dorfen – Der Mietwohnungsmarkt ist auch in Dorfen angespannt. Explodierende Mietpreise machen es dabei besonders für Menschen mit wenig Einkommen sehr schwer, überhaupt eine Wohnung zu finden. In einem Gemeinschaftsprojekt zwischen der Stadt Dorfen und der Dorfener Firmengruppe Robert Decker wurden sieben Sozialwohnungen geschaffen, um einkommensschwache Haushalte bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum zu unterstützen. Jetzt wurde das Projekt von Bürgermeister Heinz Grundner, Bauträger Robert Decker und Martina Obermaier (Sozialamt) öffentlich vorgestellt. Zwischen Bauträger Robert Decker und Stadt Dorfen war bereits 2016 eine Vereinbarung geschlossen worden, um günstigen Wohnraum in dem Wohnungsbauprojekt an der Siemensstraße (ehemals Tagwerk-Gebäude) anbieten zu können. In dem Gebäudekomplex hat für sieben Wohnungen die Stadt ein Vorschlagsrecht an Decker. Vereinbart ist zudem eine Kaltmiete nicht über 6,90 Euro je Quadratmeter.

Das Dorfener Sozialamt prüft den Bedarf von Mietbewerbern, bevor sie vorgeschlagen werden

Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass die Wohnungen vorwiegend an Dorfener Bürger vergeben werden. Schwerpunkte für die Vergabe sind soziale Aspekte aber auch Alter oder Behinderungen werden berücksichtigt. Für die ausgewählten Sozialwohnungen gilt eine Mietpreisbindung, die nach zehn Jahren endet. Zur Verfügung stehen zwei 2-Zimmerwohnung, eine 4-Zimmerwohnung sowie vier Einzimmer-Appartements. Die Wohnungen liegen zentral mit guten Verkehrsanbindungen am nahe Bahnhof. In der gesamten Wohnanlage „Wohnwerk“ auf dem ehemaligen Tagwerkgelände sind 95 Wohnungen entstanden. Neben 30 Mietwohnungen sind 65 Eigentumswohnungen geschaffen worden. Die Gebäude wurden in Holz-Beton-Hybridbauweise errichtet. Im umgebauten Tagwerk-Gebäude sind elf Wohnungen für Studenten der neuen Fachakademie auf dem ehemaligen Meindl-Gelände untergebracht. Weitere elf Wohnungen wurden an die Barmherzigen Brüder in Algasing vermietet. Insgesamt sei eine gute Durchmischung des Quartiers entstanden, so der Bauträger.

Grundner sieht in dem Gemeinschaftsprojekt eine „Win-Win-Situation“

Er und der Stadtrat haben einer Ausweitung des Baurechts auf dem Gelände zugestimmt und Decker so mehr Wohnraum schaffen können. Die Stadt hat dafür das Vorschlagsrecht für sieben Sozialwohnungen mit zehnjähriger Mietpreisbindung bekommen. Wunsch und die Hoffnung des Bürgermeisters sei nun, dass sich die Unternehmensgruppe Decker als Eigentümer auch nach Ende Mietfristbindung dem sozialen Gedanken verpflichtet fühle. Besonders stolz ist Decker auf elf Wohnungen im „Wohnwerk“, die für das erste Dorfener Schüler- und Auszubildenden-Wohnheim zur Verfügung stehen. Danach könne jeder Schüler oder Azubi, der in Dorfen wohne oder eine Ausbildung mache, eine vergünstigte, voll ausgestatte Wohnung bekommen. we

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