Frühzeitige Absage

Zünftige Bierprobe, aber kein Volksfest in Taufkirchen

Bei der Bierprobe ( sitzend v.l.): 2. Volksfestreferent Nik Kronseder, 1. Volksfestreferent Tom Unterreitmaier, die Festwirte Franz, Manuela und Helmut Jell, die Rathausmitarbeiterinnen Renate Bauer, Christine Aulechner und Caro Stanglmayr sowie (stehend v.l.): Verwaltungsleiter Martin Bauer, Brauereivorstandsvorsitzender Vale Vorbuchner, Braumeister Tom Drechsel, Vertriebsleiter Fritz Rumpfinger, Brauerei-Marketingmanager Florian Pell und Bürgermeister Stefan Haberl
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Bei der Bierprobe ( sitzend v.l.): 2. Volksfestreferent Nik Kronseder, 1. Volksfestreferent Tom Unterreitmaier, die Festwirte Franz, Manuela und Helmut Jell, die Rathausmitarbeiterinnen Renate Bauer, Christine Aulechner und Caro Stanglmayr sowie (stehend v.l.): Verwaltungsleiter Martin Bauer, Brauereivorstandsvorsitzender Vale Vorbuchner, Braumeister Tom Drechsel, Vertriebsleiter Fritz Rumpfinger, Brauerei-Marketingmanager Florian Pell und Bürgermeister Stefan Haberl

Beste Laune herrschte beim Weißwurst-Frühschoppen

Taufkirchen – Sogar Besuch aus der Partnerstadt West Chicago war mit Uwe Gsedl verspätet mit seinem Zwillingsbruder Bodo in den Biergarten gekommen, um mit den Taufkirchener Volksfestmachern das Festbier zu kosten.

Beste Laune herrschte beim Weißwurst-Frühschoppen, auch wenn einige ernste Themen angesprochen wurden. Bürgermeister Stefan Haberl dankte den Festwirten Franz, Helmut und Manuela Jell, sowie den Brauereivertretern Fritz Rumpfinger und Vorstandsvorsitzenden Vale Vorbuchner für die Einladung. Schon im Vorjahr habe man sich auf das Volksfest 2021 gefreut, nun sei man eines Besseren belehrt worden. „Wir hatten es uns alle gewünscht, weil es „das“, Fest mit 60.000 bis 70.000 Besuchern ist.“ Die Vorbereitungen seien dieses Mal auf Sparflamme gehalten und das Fest frühzeitig abgesagt worden, um Klarheit zu schaffen.

Das Volksfest sei auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für alle Beteiligten und die Gemeinde, betonte Haberl. Er nannte Brauerei und Wirte, Getränke- und Essenslieferanten, Buden- und Imbissbesitzer, Schausteller, das Personal sowie die Musikanten. Auch der ein oder andere Euro werde in Taufkirchen ausgegeben, für Übernachtungen oder im Trachtengeschäft.

Braumeister Tom Drechsel hatte sich wieder ein hervorragendes Festbier gebraut mit „13,5 Stammwürze und 5,7 Prozent Alkohol, malzigem Körper und einem ausgewogenen Hopfengeschmack“, erklärte Rumpfinger. Es werde auch dieses Jahr wieder in Flaschen abgefüllt und im eigenen Abholmarkt mit limitierten Gutscheinen für Mandeln (2021) (letztes Jahr für Brezen) – gesponsort von der Gemeinde und einlösbar im Volksfest 2022 – sowie in Partner-Getränkemärkten verkauft.

Festwirt Franz Jell bedauerte, dass auch das Volksfest 2021 nicht stattfinden werde. Die Absage sei aber die richtige Entscheidung gewesen, „alle anderen sind uns gefolgt“, auch das Oktoberfest.

Ein Volksfest im Biergarten, den die Familie Jell ebenfalls in Taufkirchen betreibt, werde es auch heuer nicht geben. Die Plätze seien begrenzt und man wolle nicht, dass 5000 Leute rumstünden. „Als Veranstalter sind wir in der Pflicht, dass alles eingehalten wird.“ Dennoch werde es über den Sommer verteilt zwei Volksfest-Sonntage mit Blasmusik sowie einige Band-Auftritte geben.

Er fürchtet, dass es künftig vielleicht keine ausgelassene Volksfeststimmung mehr geben könnte, wenn viele Menschen weiterhin Angst hätten. Und „mit Maske und Tischabstand kannst es vergessen.“ In der Corona-Pause hätten sich schon einige Bands aufgelöst, stellte sein Cousin Helmut fest und nannte d’Reichenkirchner. Auch das Personal könnte knapp werden, weil sich viele mittlerweile andere (Neben-)Jobs gesucht hätten. - til

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