Fair und gerecht

Zwei Jahrzehnte Mano Amiga in Taufkirchen

Das aktuelle Mano-Amiga-Team (oben) und Richard Mittermaier, Sabine Christofori, Maria Nöscher und Renate Berk (v.l.) bei der Gründung von Mano Amiga vor 20 Jahren.
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Das aktuelle Mano-Amiga-Team (oben) und Richard Mittermaier, Sabine Christofori, Maria Nöscher und Renate Berk (v.l.) bei der Gründung von Mano Amiga vor 20 Jahren.

Derzeit arbeiten zwölf Frauen und Männer bei Mano Amiga mit

Taufkirchen – Mano amiga heißt übersetzt „die Freundeshand“ oder „Hand in Hand“ und so setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Taufkirchener Arbeitskreises seit 2000 durch den Verkauf von fair gehandelten Waren und durch das Angebot von Bildungsveranstaltungen für eine gerechtere Welt ein. Wobei sich die katholische Kirchengemeinde um das Warenlager und die finanzielle Abwicklung kümmert. Derzeit arbeiten zwölf Frauen und Männer bei Mano Amiga mit, verkaufen vor der örtlichen Bücherei einmal im Monat fair gehandelte Waren und versuchen das Eine-Welt-Thema durch Angebote für Kinder und Jugendliche nach Taufkirchen zu transportieren. Ein wichtiges Ereignis ist das jährliche Fastenessen der katholischen Kirchengemeinde, das gemeinsam mit dem Jungen Landvolk veranstaltet wird. So lernten die Taufkirchener schon vor vielen Jahren Quinoa kennen, den diese Kulturpflanze aus den Anden wurden mit viel Gemüse zu einem köstlichen Gericht und als Alternative zur klassischen bayerischen Kartoffelsuppe angeboten. Der Erlös aus dieser Veranstaltung wird jedes Jahr an ein Eine-Welt-Projekt gespendet. Desweiteren beteiligt sich der Arbeiskreis Eine Welt auch an Aktionen anderer Vereine, zum Beispiel am Weihnachtsmarkt der Frauengemeinschaft oder am TaufKirtamarkt im Wasserschloss. Außerdem gestaltet Mano Amiga jedes Jahr für die Kommunionkinder der Gemeinde einen Nachmittag zur Kinderfastenaktion und verkauft fair gehandelte Waren beim Johannesfest der Evangelischen Kirchengemeinde und beim Pfarrfest der Katholischen Pfarrgemeinde. - Sabine Christofori

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