Folgen des Lockdowns

Dramatische Lage im Gastgewerbe - Großteil der Beschäftigten im Kreis Dachau in Kurzarbeit 

Die Arbeitsagentur
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Die Arbeitsagentur ist Anlaufstelle in der Krise.

Sollten Restaurants, Cafés und Hotels im Kreis Dachau weiterhin geschlossen bleiben, macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten aufmerksam – und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im Monat. „Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. 

Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen“, sagte Tim Lünnemann, Geschäftsführer der NGG-Region München. Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres. Damals meldeten 184 gastgewerbliche Betriebe im Kreis Dachau Kurzarbeit an – das sind 69 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis. Die Zahl des kurzarbeitenden Küchenpersonals, Kellner und Hotelangestellten stieg auf 865, so eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der NGG.

Am 11. Februar debattiert auch der Deutsche Bundestag über das Thema. Außerdem haben ver.di und die NGG eine Online-Petition zum Mindestkurzarbeitergeld gestartet. Weitere Informationen unter www.ngg.net/mindest-kug .

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