Dritter Impfstoff im Einsatz im Landkreis Dachau

Impfzentren im Landkreis Dachau erhielten die ersten Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca

Die Impfzentren im Landkreis Dachau
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Die Impfzentren im Landkreis Dachau erhielten die ersten Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca. Personen über 80 Jahre erhalten weiterhin den Impfstoff der Firma BioNTech.

Die deutlich ansteckenderen Mutationen des Coronavirus bereiten ernste Sorge. Einen ersten Nachweis der sogenannten „britischen Mutante“ gab es bereits bei einem Corona-Patienten, der im HELIOS Amper-Klinkum behandelt wurde. Ab sofort werden alle positiven PCR-Proben mittels einer sogenannten Mutationsanalyse auf die aktuell bekannten Virusmutationen (beispielsweise die britische oder südafrikanische Variante) untersucht, um diese umgehend feststellen zu können

In dieser Woche erhielten die Impfzentren im Landkreis Dachau die ersten Dosen des dritten zugelassenen Impfstoffes von AstraZeneca. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Vektor-Impfstoff. Da der Impfstoff jedoch nur an Personen unter 64 Jahre verabreicht werden darf, wird dieser ab sofort an Mitarbeiter der Kliniken sowie an das Personal in Pflegeeinrichtungen und andere berechtigte Personengruppen verimpft. Aus diesem Grund kommt er auch in den beiden Impfzentren (noch) nicht zum Einsatz. Für die aktuell berechtigten Personen über 80 Jahre wird weiterhin der Impfstoff der Firma BioNTech verwendet.

Seit Ende Januar sinkt der Inzidenzwert für den Landkreis Dachau deutlich und lag am Montag mit 49,1 erstmals knapp unter dem Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen; am Dienstag stieg die Inzidenz wieder leicht auf 52,3 an. Das Gesundheitsamt geht aber aktuell von einer weiter sinkenden Tendenz aus. Lockerungen oder Änderungen der zurzeit gültigen Maßnahmen und Beschränkungen ist von den Vereinbarungen und Beschlüssen in den nächsten Tagen auf Bundes- und Landesebene abhängig. Nach der bisher geltenden Regelung müsste der Wert mindestens sieben Tage ununterbrochen unter der Grenze von 50 liegen, um lokale Abweichungen im Einvernehmen mit der Regierung von Oberbayern zuzulassen.

Aufgrund der Umstellung auf die bundesweit einheitliche Dokumentations- und Meldesoftware können in den nächsten Tagen die statistischen Zahlen und Auswertungen nicht angezeigt werden. Das Landratsamt geht davon aus, dass es die wichtigsten Zahlen ab nächster Woche wieder wie gewohnt zur Verfügung stellen kann.

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