Pandemie

15-km-Regel tritt im Landkreis Ebersberg in Kraft

Grafik des Landkreises Ebersberg
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Die Grafik zeigt die Fälle von Corona in den jeweiligen Gemeinden

Die Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg bei 202,23. Darum tritt die 15-km-Regel in Kraft. Die Landkreisbürger dürfen sich für touristische Tagesausflüge nun nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort bewegen

Landkreis Ebersberg - Zum Stand Dienstag, 12. Januar, sind 400 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg mit Corona infiziert. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3.967 Infektionen aufgetreten. 3484 Erkrankte sind wieder gesund, 83 sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 In Quarantäne befinden sich aktuell 331 Landkreisbewohner. Bei dem weiteren Todesfall handelt es sich um einen Landkreisbewohner, der 1934 geboren wurde.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 12. Januar, 0 Uhr bei 207,5. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 202,23. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Nun gilt auch im Landkreis Ebersberg die sogenannte 15-km-Regel gemäß der Verordnung zur Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 8. Januar 2021. Im Landkreis ist die Regelung heute Nacht 0 Uhr mit der Nennung der Sieben-Tages-Inzidenz von 207,5 am RKI-Dashboard in Kraft getreten. Die Landkreisbürger dürfen sich für touristische Tagesausflüge nun nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort bewegen. Erst wenn der Landkreis sieben Tage in Folge unter einer Inzidenz von 200 bleibt, wird diese Regelung wieder aufgehoben. Wichtige Links und weitere Informationen dazu findet man auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de. Unter anderem auch in der Rubrik „7-Tage-Inzidenz“ eine Kartendarstellung der 15-km-Umkreise um die Landkreisgemeinden

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 22 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. 15 stammen aus dem Landkreis. Drei Covid-Patienten werden auf der Intensivstation beatmet. In der Klinik gibt es zudem 13 Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum wurden am vergangenen Freitag und Montag insgesamt 938 Landkreisbewohner auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht.

Die Nummer der Corona-Bürgerhotline (08092) 85 16 16 haben seit vergangenem Freitag 435 Anrufer gewählt. 29 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmen aus dem Landkreis. Sie erreicht man unter (08092) 823 685.

Bei der Hotline des Impfzentrum mit der Nummer (08092) 863 140 haben von vergangenem Freitag bis einschließlich gestern 4.583 Landkreisbewohner angerufen. Viele Anrufer müssen enttäuscht werden, weil der Impfstoff nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Die 450 Dosen, die heute geliefert wurden, sind komplett terminiert. Die für Freitag anstehende nächste Lieferung fällt nach derzeitigem Stand leider aus, es können also erst nächste Woche wieder Termine vergeben werden. Diesbezüglich hat Landrat Robert Niedergesäß gegenüber der Regierung von Oberbayern bereits sein Unverständnis geäußert.

Das Impfzentrum schafft im Moment einen Wartebereich im Warmen für die Personen, die deutlich zu früh zu dem vereinbarten Impftermin kommen. Die Wartezeit entsteht dadurch, dass vereinzelt die zu Impfenden weit vor dem ihnen genannten Termin eintreffen. Sollte das aus der Sorge heraus geschehen, nicht zu spät zu kommen, ist es nicht notwendig, denn selbst wenn man etwas später kommt, erhält man trotzdem seine Impfung. - Evelyn Schweiger

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