Neuwahlen beim Verein für Gartenbau und Ortsverschönerung Vaterstetten

Aktive Gemeinschaft im Gartenbau

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Groß ist der Kreis der Gartler, die Aufgaben übernahmen und anwesend waren: Herbert Kunzmann (Beisitzer), Franz Bichlmeier (1. Vorsitzender), Ullrich Weiß (Baumwart), Erika Pfaff (Beisitzer), Anna Redinger (Jugendbeauftragte), Johann Gunszt (Schriftführer), Liesl Rohrmayer (Ehrenmitglied), Gudrun Mitteneder-Runge (Beisitzer), Bianca Schermer (Beisitzer), Friederike Mugele (Kreisvorsitzende), Gerhard Schaffelhofer (2. Vorsitzender), Annemarie Bichl- maier (Beisitzer) und Georg Reitsberger (Ehrenvorsitzender, 1. Bürgermeister).

Gemeinsam für die Vielfalt von Flora und Insektenwelt

Vaterstetten – „Unser Ziel ist, das grüne Vaterstetten als ein Ort mit hoher Lebensqualität zu bewahren“, so Franz Bichlmeier, wiedergewählter Vorsitzender des Vereins für Gartenbau und Ortsverschönerung. Mit seinem Tätigkeitsbericht führte er die etwa 100 Anwesenden des 450 Mitglieder zählenden Vereins auf einen erlebnisreichen Sparziergang durch die Gemeinde. 

So wurde im vergangenen Jahr der gut 600 Quadratmeter große Vereinsgarten in der Waldstraße für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, der Alltag der Mitglieder durch spannende Bildervorträge, interessanten Reisen sowie mit Fachkursen bereichert – nicht zuletzt verstärkt man die Jugendarbeit – ein Schulgarten entstand. Auch heuer steht Ähnliches mit anderen Inhalten und Zielen auf dem Jahresprogramm. Bei warmer Witterung ist der von den Mitgliedern gestaltete und gepflegte Vereinsgarten für die Öffentlichkeit wieder zugänglich und hier kommt man – neben den Stammtischen in der Landlust – auch zu regelmäßigen gemütlichen Treffen zusammen. 

„Ebenso ist der Verein zum landesweit allerersten Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst-Vielfalt. Beiß rein“ des Landesverbandes Gartenbau angemeldet“, berichtete Bichlmeier. „Ein zweiter Wettbewerb mit dem Titel „Das Jahr der Biene 2018“ ist vom Landratsamt ausgerufen worden. Alle, sind aufgerufen, für die Bienen etwas zu tun. Der Kreisfachberater hat sich eingesetzt für den begleitenden Foto-Wettbewerb „Das bienenfreundliche Blumenbeet“, wobei man das Wort „Beet“ nicht zu wörtlich nehmen darf. Es kann auch eine bienenfreundliche Balkonbepflanzung sein“, informierte Bichlmeier. An 63 Orten im Bundesgebiet – allesamt Naturschutzgebiete – verzeichneten die Forscher einen durchschnittlichen Rückgang von 76 Prozent der Insekten. „Eine mögliche Alternative zu Glyphosat hat die Chemikerin Catia Bastioli entwickelt“, erzählte Bichlmeier. „Beim Kampf gegen das Unkraut setzt die Italienerin auf die Distel. Auf den kargen Böden Sardiniens hat sie in Kooperation mit dem dortigen Bauernverband auf 1.000 ha Disteln den Feldversuch gestartet. Dies sei wichtig, damit nicht wie in Kalifornien geschehen, Anhänger mit Bienenvölkern von Obstplantage zu Obstplantage gefahren werden, um eine Bestäubung zu ermöglichen. In Japan sollen hierfür schon Mini-Drohnen (ferngesteuerte Technik nicht die männliche Biene) eingesetzt werden. 

In weniger als 20 Minuten waren die Neuwahlen, geleitet von der Kreisvorsitzenden Friederike Mugele, absolviert; der engere Vorstand in seinen Ämtern bestätigt.ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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