Allianz B 304?

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Die B 304 ist eine wichtige Verkehrsader im Landkreis. Doch Gemeinden, durch die die Straße läuft, leiden unter dem zunehmenden Verkehr.

Viel Verkehr, wenig Lösungen. Das soll sich ändern. Die Gemeinden entlang der B 304 trafen sich zu einem Gedankenaustausch. Verbesserungen sollen erreicht werden

Region – „Dass wir viel Verkehr auf der B 304 haben, ist ja kein Geheimnis und mit weniger ist in Zukunft ziemlich sicher nicht zu rechnen“, sagt Ebersbergs Bürgermeister Ulrich Proske. So denken eigentlich alle Kommunen entlang der Bundesstraße 304. Und dann gibt es ja auch den Zugverkehr und die Fahrradwege. „Wir müssen miteinander reden“, war die Idee von Proske und so gab es ein erstes Treffen im Ebersberger Rathaus. Es trafen sich die Ersten Bürgermeister aus Wasserburg am Inn, Edling, Pfaffing, Steinhöring, Vaterstetten und Ebersberg.

Ziel des Treffens war zum einen der Austausch über die aktuellen Verkehrsprobleme pro Ort und zum anderen die Idee eines Zusammenschlusses der Kommunen, um Verbesserungen in den drei Verkehren Fahrrad, Schiene, Straße überörtlich zu betrachten, bis hin vielleicht zu einer „Allianz B 304“ .

Als nächster Schritt soll es einen gemeinsamen Termin mit dem staatlichen Bauamt Rosenheim, den beiden Landräten von Ebersberg und Rosenheim sowie den Ersten Bürgermeistern der sich anbahnenden Allianz geben. „Das staatliche Bauamt könnte uns als Einstieg vielleicht die Planungsstände der Entwicklungsachse „B 304“ in einer Gesamtschau darstellen“, wünscht sich Ulrich Proske. Aus Ebersberg kam die Idee, ähnlich der Allianz München-Ost dann ein gemeinsames Verkehrskonzept zu erstellen.

Kirchseeon ist auch dabei „Lösungen sind nur gemeinsam möglich“

„Ich war etwas verwundert, aus der Presse zu erfahren, dass der Termin ohne den Markt Kirchseeon stattgefunden hat“, sagt Jan Paeplow, Erster Bürgermeister des Marktes Kirchseeon, anlässlich des Treffens zu Verkehrsallianz B304. Leide doch Kirchseeon seit Jahren unter der Verkehrsbelastung. „Jeder Vorstoß der uns in der Gesamtlösung weiter bringt ist nur zu begrüßen. Ich bin davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam eine gute Lösung erarbeiten können“. Deshalb habe er sich mit Ulrich Proske, Bürgermeister aus Ebersberg und Initiator der Aktion, bereits verständigt und werde künftig an der Allianz mitwirken.red

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