„Fraueng´schichten“ im „alten speicher“

Angela Ascher live in Ebersberg

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Angela Ascher – zwischen dem Original und dem Handy-Bild liegen 210 Minuten in der Maske.

Angela Ascher kommt am 8. Februar, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 9. Februar, um 14 Uhr und um 19 Uhr in den alten speicher wenn die sechs Folgen des neuen BR-Formats „Fraueng´schichten“ aufgezeichnet werden

Ebersberg – Beim Nockherberg-Singspiel trat sie als Christine Haderthauer auf und begeisterte als Ilse Aigner: Angela Ascher. Jetzt ist Angela Ascher live im „alten speicher“ zu erleben: am Samstag, 8. Februar, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 9. Februar, um 14 Uhr und um 19 Uhr, wenn die sechs Folgen des neuen BR-Formats „Fraueng´schichten“ aufgezeichnet werden. 

Der Vorverkauf findet bereits statt unter www.kultur-inebersberg.de. Einmal mehr wird eine Sendung des Bayerischen Rundfunks mit Publikum im „alten speicher“ in Ebersberg aufgezeichnet. Angela Ascher, aufgewachsen in Dorfen und hier bei der Theatergruppe des Gymnasiums unheilbar vom Theater-Virus infiziert, moderiert die neue sechstteilige Comedy-Show „Fraueng´schichten“ live und spielt die sieben höchst unterschiedlichen Frauenfiguren in Kurzfilmen. 

Ascher ist mit Leib und Seele Schauspielerin, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, nutzte ihre DAAD-Stipendium an der Filmhochschule in Los Angeles und wirkte in bekannten Fernsehserien mit. Seit neun Jahren wirkt die inzwischen 41-jährige Mutter von zwei Töchtern beim Singspiel auf dem Nockherberg in der Rolle der Christine Haderthauer mit und begeistert ein breites Publikum als Ilse Aigner. Jetzt verbindet Angela Ascher Film und Bühne in der BR-Comedy-Show „Fraueng´- schichten“, moderiert, schafft Verbindung zwischen den einzelnen Filmen zu den sieben Frauenfiguren. – Sechs echt Bayerische und eine Norddeutsche – stehen im Mittelpunkt der Kurzfilme. Es sind junge, alte, aus der Stadt und vom Land sowie aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen, die Ascher darstellt. „Die Idee zur Darstellung der Vielfarbigkeit der Frauengestalten entstand bereits vor etwa vier Jahren“, berichtete Angela Ascher. „Es sind kleine lustige Geschichten und die Figuren sind nicht eindimensional“.

Viel verraten konnte und durfte Ascher nicht beim Pressegespräch noch nicht. Bekannte Darsteller sind mit von der Partie und ebenso Thomas Lienenlüke, der bekannte Autor vom Nockherberg. Ascher bleibt bei der Beschreibung der Frauenfiguren vage. Eine Münchner Taxlerin kommt vor, wobei hier wohl jedem die „Schnelle Gerdi – gespielt von Senta Berger – in den Sinn kommt. 

Eine weitere Figur ist die Mutter, die im Alltag nicht nur zwischen traditionellem Schweinsbraten und einer sich vegan ernährenden Tochter die Balance zu halten versucht. Auch in die Rolle einer Türsteherin, die geistig sich nicht von den 1980er Jahren, der Hochzeit der Spider-Murphy-Gang, trennen kann, schlüpft Angela Ascher. Spannend wird es, wenn Ascher die Norddeutsche Schlagersängerin spielt, die in der Sparte „bayerische Volksmusik“ sich etablieren möchte. 

Für all diese Rollen wird Ascher in Alltagskleidung auftreten – außer in der Rolle der Burgi, die am Wertstoff arbeitet. Satte 210 Minuten saß Angela Ascher in der Maske, um allein vom Alltagsgewicht auf runde 200 Kilo Körpergewicht und die passende Gesichtsmasse zu kommen. Ralph Otzinger, Produktionsleiter von Constantin Entertainment, ist begeistert von der Technik im „alten speicher“. Dies vereinfache die Produktion für den BR, da man nicht mit komplettem Equipment nach Ebersberg kommen muss. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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