Die Geldbeutel sind wieder sauber

Geldbeutelwaschen in Grafing

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Und jährlich kommen mehr Leute, die am Aschermittwoch-Abend am Urtelbach Geldbeutel waschen.

Auch heuer am Aschermittwoch traf man sich am Grafinger Urtelbach wieder zum traditionellen Geldbeutelwaschen

Region – Gemäß der ältesten urkundliche Überlieferung fand das erste Geldbeutelwaschen im Jahre 1426 im Fischbrunnen in München statt. Zu Beginn der Tradition soll sich hauptsächlich die ärmere Bevölkerung daran beteiligt haben. Das Dienstpersonal habe so der Herrschaft deutlich machen wollen, dass Ebbe im Geldbeutel herrsche. 

Später haben sich Narrenzünfte dieser Tradition angenommen und mit Fischessen ergänzt. 

Vor sieben Jahren führte Christian Einhellig die Tradition in Grafing am Urtelbach ein. Ein halbes Dutzend Leute begleitet ihn. Von da an kamen jedes Jahr mehr dazu. Heuer waren am Aschermittwoch nicht nur Grafinger Bürgermeisterkandidaten vor Ort, sondern auch Gäste aus Poing und Kirchseeon, die kräftig im Wasser ihre Geldbeutel schwenkten. Anschießend stärkte man sich mit Fischsemmeln und trank Grafinger Gerstensaft - solange der Vorrat reichte. Christian Einhellige forderte die Gäste auf „noch einmal ordentlich zu witzeln und zu lachen, bevor der Ernst des Fastenlebens beginnt“. ar

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