Gedankenspiele für 2021

Aßlings Weihnachtsmarkt soll attraktiver werden

Behandschuhte Hand hält eine Glühweintasse auf einem Weihnachtsmarkt
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Der Aßlinger Weihnachtsmarkt könnte nächstes Jahr anders als gewohnt aussehen

Heuer wurde im Landkreis kein einziger Christkindlmarkt oder Weihnachtsmarkt veranstaltet. In Aßling ist man schon eins weiter und denkt bereits an die Weihnachtszeit 2021.

Aßling – Eine neue „Ausrichtung“ soll es für den Weihnachtsmarkt geben, damit er wieder attraktiver wird für die Bürger werden und mehr Vereine teilnehmen sollen . Die ursprüngliche Gestaltung des Marktes stammte vom Gewerbeverband, ab 2009 übernahm die Gemeinde Aßling mit dem Bauhof vor Ort die Organisation in „abgespeckter Form“, wie es im Antrag der Die Unabhängige Neue Liste (UNL) heißt.

Die 16 Aussteller-Hütten sind gemietet und die Mietdauer beziehungsweise die Reservierung läuft bis 2021. Ein guter Zeitpunkt, nun über die weitere Entwicklung des Marktes zu überlegen, dachte sich die UNL, denn ob die Hütten im Jahr 2022 noch verfügbar sind ist unklar, der Eigentümer überlegt, ob er die Hütten nicht verkaufen möchte. Des Weiteren ist die Miete der Hütten höher als die Standmiete der Vereine, die sie an die Gemeinde entrichten müssen. Mit rund 6000 Euro schlägt der Weihnachtsmarkt in der Gemeindekasse zu Buche - unter anderem mit Hüttenmiete, Stromkosten, Rahmenprogramm und anderen Kosten. Der Bauhof mit seinen Maschinenkosten und Mitarbeitern ist hier nicht mit eingerechnet.

Grundsätzlich, so steht im Antrag, ist es von äußerster Notwendigkeit vor Neuausrichtung des Weihnachtsmarktes zu überprüfen, ob die Hütten noch zur Verfügung stehen. Weiter muss geklärt werden, wer die Organisation übernimmt, denn auf Dauer „übersteigt der Aufwand die personellen Ressourcen der Verwaltungsgemeinschaft Aßling. Ein neuer oder ein bestehender Verein, ein neu zu gründender Arbeitskreis oder Gewerbeverband für die Organisation und Abwicklung des Marktes wäre wünschenswert. „Auch die Einschaltung eines Eventmanagers wäre eine Option.“

Konkrete Veränderungswünsche oder Vorschläge des Antrages der UNL sind unter anderem: Die Verschiebung des Marktes vom Kirchplatz zum Mitterweg in den Bereich zwischen Friedhof und AWO Kindergarten, dann wäre die Hauptstraße als Gefahrenzone gebannt. Die Stände waren in den letzten Jahren sehr eng aneinander gestanden, die Stände ab der Sparkasse bis Ende des Angers waren laut UNL „weit ab vom Schuss“. Jeder hätte auf dem neuen Platz gleich viel Raum, es herrschen hier gleiche Bedingungen für alle - Gerechtigkeit sozusagen. Zu guter Letzt soll der Weihnachtsmarkt nicht am Sonntag, sondern am Samstagnachmittag beziehungsweise Abends stattfinden, das würde die vorweihnachtliche Stimmung positiv beeinflussen.

Es erfolgte keine Beschlussfassung, aber der Gemeinderat soll sich zu einer der nächsten Gemeinderatssitzungen „ausformulierte“ Gedanken über die Anregungen machen. tt

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