Aus dem Ebersberger Rathaus

Erfrischung im Ebersberger Klostersee

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Der Klostersee in Ebersberg.

„Sonst haben wir die Badesaison immer Anfang Mai eröffnet, in diesem Jahr ist es anders“, so Bürgermeister Ulrich Proske zu den coronabedingten Verhältnissen.

Ebersberg -  Bislang ist die Stadt davon ausgegangen, dass sie das Baden im See verbieten muss. Das wäre durch die Aufstellung entsprechender Schilder von statten gegangen, da eine komplette Sperrung des Sees nahezu unmöglich ist. 

Der Spielplatz am Klostersee ist seit der bayernweiten Öffnung seit letzten Mittwoch nicht mehr gesperrt, die bayernweiten Nutzungsauflagen gelten natürlich auch hier. „Jetzt hat uns die Kommunalaufsicht die erfreuliche Botschaft verkündet, dass Strandbäder und auch gemeindlichen Badeseen derzeit öffnen dürfen, sofern kein Benutzungsentgelt verlangt wird, aber mit Auflagen“, so der Bürgermeister. Dazu gehören, dass Umkleiden und Duschen nicht genutzt werden dürfen (die Bereitstellung von Toiletten ist zulässig), die Bildung von Warteschlagen am Eingang zu verhindern ist und gemeinsam genutzte Einrichtungen (Toiletten, Sportgeräte) rein zu halten sind. 

Zudem wird der Stadt empfohlen, Hinweisschilder zu Abständen, Kontaktvermeidung und der maximal zulässigen Größe von Personengruppen (max. 5 Personen) aufzustellen. Hier ist letztendlich wohl die Eigenverantwortung der Badbesucher gefragt. „Wir werden nun entsprechende Hinweisschilder anbringen“, so Proske. Die Wasserwacht wird dann wie gewohnt bei Badewetter an den Wochenenden und Feiertagen vor Ort sein, der Wasserwachtssteg muss dann frei sein. Übrigens: der niedrige Wasserstand hängt nicht mehr mit der Reinigung zusammen, sondern mit einer Baustelle in unmittelbarer Nachbarschaft des Sees. Dort drückte das Grundwasser in die Grube.

red

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