Bahnhof soll aufgewertet werden

Bahnhof Zorneding: Die Bahn bewegt sich

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Kein Schmuckstück: Der Bahnhofvorplatz soll nicht in diesem Zustand bleiben, erste Gespräche mit der Bahn sind terminiert

Die Deutsche Bahn geht auf die Gemeinde Zorneding zu. Der Bahnhof sollte deutlich aufgewertet werden

Zorneding – Zeichen und Wunder? Die Deutsche Bahn hat die Zornedinger Verwaltung um ein Gespräch gebeten. Und das wird einen Tag nach der Gebäudeausschussitzung Ende November stattfinden, in der es um den südlichen Bahnhofsbereich geht. Für diesen hat man im örtlichen Bauamt umfangreiche Pläne gesammelt: ein Empfangsgebäude mit Kiosk, Toiletten und Wartehalle, ein Café. 

Im Rahmen dieser umfangreichen Um- und Anbauten sollen auch die Stellplätze für Fahrräder und PKWs neu gestaltet werden. Aktuell können 115 Autos untergebracht werden, für Fahrräder sind 200 Abstellmöglichkeiten im Angebot. 300 bis 350 könnten es für diese werden. Wobei die Diskussion im Ausschuss eher zu Doppelstöckern für die Fahrräder tendierte - wie etwa in Vaterstetten. Angedacht ist laut Bauamtsleiter André Younes eine Rampe an der aktuellen Treppe zum Parkplatz. Sie soll Rollstuhlfahrern den Zugang deutlich erleichtern, würde die „Anfahrt“ über die westliche Rampe ersparen. Zudem ist eine zusätzliche Begrünung mit Bäumen geplant, ebenso die Verlegung der Regionalbushaltestelle direkt an den bestehenden Zugang von der Bahnhofstraße aus. Angesichts der geplanten S-Bahn-Expresslinie, die Zorneding zu einem Expressbahnhof ausweisen würde, muss man sich Gedanken über deutlich mehr Nachfrage bei Autofahrern aus dem Umland machen. Denn diese werden Zorneding verstärkt anfahren müssen - mehr PKW-Stellplätze scheinen unausweichlich. 

In diesem Zusammenhang brachte Gemeinderat Helmut Obermaier (Grüne) die Zahlungspflicht für Parkplätze in die Diskussion: Ein oder zwei Euro als Obolus für die Nutzer wären angebracht, auch um Dauerparker in die Schranken zu weisen. Auch diesbezüglich könnte es zu Gesprächen mit dem Grundstücksbesitzer - der Deutschen Bahn - kommen. Inwieweit dann auch das Thema Barrierefreiheit zur Sprache gebracht respektive ein Entgegenkommen der Bahn hierzu erfolgt, das muss sich freilich erst zeigen. osw

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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