Unternehmerpreis des Landkreises Ebersberg

Wirtschaftsempfang im Landkreis Ebersberg

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Mit dem Unternehmerpreis des Landkreises Ebersberg durch Landrat Robert Niedergesäß (li.) wurden geehrt (ab 2.v.li.): Samär Eid und Benjamin Gibtner (beide Media Complex) sowie Frank Mann (linc protect). Den Sonderpreis erhielt RegenbogenArbeit vertreten durch das Führungsteam mit Elke Seyband, Hanns-Jürgen Michal, Markus Pirschlinger und Maximilian Roth. Tanja Eckle vom Landratsamt organisierte die Verleihung.

Die IHK-Vorsitzende Ziegltrum-Teubner fordert den Ausbau der Breitbandinfrastruktur im Landkreis. Beim diesjährigen Wirtschaftsempfang geht es aber auch um die Sicherheit im Netz.

Landkreis – Der Balanceakt der Kunstradfahrerinnen des RSV Steinhöring zu Beginn des Wirtschaftsempfangs des Landkreises Ebersberg beeindruckte. Insgesamt bot die Veranstaltung des Landkreises Ebersberg auch heuer wieder einen gelungenen Mix aus Unterhaltung, der Unternehmerauszeichnung sowie dem Dialog zwischen Wirtschaft und Politik. Zu guter Letzt – nach dem offiziellen Teil – nutzten viele die Möglichkeit zum Netzwerken beim Flying-Buffet. 

In seiner Begrüßung verwies Landrat Robert Niedergesäß darauf, dass auch der Landkreis über Trophäen verfüge, zum einen das Gütezeichen RAL, das unter anderem eine schnelle Bezahlung der Unternehmensrechnungen sowie die zügige Behandlung der Unternehmensbauanträge garantiere. Zum anderen sei man wieder an erster Stelle im Ranking der von Focus Money bewerteten Landkreise bezüglich ihrer Wirtschaftskraft – und damit zum dritten Mal auf einem Stockerlplatz. Sonja Ziegltrum-Teubner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Ebersberg und Co-Veranstalterin des Wirtschaftsempfangs, nutzte die Gelegenheit, öffentlich Druck auf den Ausbau der Breitbandinfrastruktur im Landkreis zu machen, denn nur so lasse sich die Wirtschaftsregion Ebersberg auch in Zukunft erhalten.

Mit „Ich glaube, es h@ckt – IT-Security mal anders“ prä- sentierte Tobias Schrödel, Deutschlands erster IT-Comedian die Sicht auf die IT-Sicherheit aus ganz anderer Perspektive – zum Nachdenken aber auch mit Humor gewürzt. Wie alles habe auch das Darknet seine zwei Seiten, die gute dann, wenn es darum geht, sich in Ländern mit sehr eingeschränkter Presse- und Kommunikationsfreiheit untereinander zu verständigen. Unvorteilhaft sei es für Unternehmen, wenn im Darknet Daten, Passwörter gleich en gros samt passender Entschlüsselungssoftware zu kaufen sind. Er empfahl den Unternehmern lange und kryptische Passwörter. 

Zum Nachdenken brachte Tobias Schrödel das Publikum, als er verdeutlichte, dass im Display angezeigte Telefonnummern keineswegs mit dem dazugehörigen Anschluss identisch sein müssen. Höchst bedenklich sei es, dass aus Kinderspielzeug im häuslichen Bereich, aus entzückenden Plüschbären, denen das Sprechen beigebracht werden kann, zum Teil leicht von außen zu manipulierende Objekte werden, durch die das sicher geglaubte Haus zu öffnen ist. Auf die Qualität der Produkte sei zu achten, sowohl bei der Entwicklung der Produkte müsse die IT-Sicherheit bereits berücksichtigt werden, aber auch beim Kauf von Produkten solle man sich deren IT-Sicherheit genauer ansehen. Von einem „süßen Bild des Hundewelpen“ lasse sich erarbeiten, wo der Hund fotografiert wurde, sowie wer und was sein Besitzer ist und macht. Zum Abschluss der abwechslungsreichen Veranstaltung erfolgte die Auszeichnung der Unternehmen durch Landrat Norbert Niedergesäß. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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