Mehr Briefwähler

Bequemer wählen

Wegen der steigenden Zahl von Briefwählern schraubt die Gemeinde Vaterstetten die Zahl der Wahllokale runter und erhöht die Anzahl der Auszählungsteams für die Briefwahlzettel.

Landkreis – Der Trend ist eindeutig: Seit man keinen triftigen Grund mehr angeben muss für die Anforderung der Briefwahlunterlagen, wird diese Art der Wahlteilnahme sehr viel stärker genutzt. Obwohl die Gemeinde Vaterstetten bei der Landtagswahl im vergangenen September bereits darauf reagierte und weitere Briefwahl-Auszähler einsetzte, war man hier länger beschäftigt als in den Urnenwahllokalen. Im Schnitt seien nämlich 100 bis 200 Stimmzettel mehr auszuzählen gewesen, berichtete Verwaltungsleiterin Doris Laban auf der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Konsequenz: Bei der Kommunalwahl am 16. März soll es weniger Urnenwahllokale und noch mehr Auswertungsteams für die Briefwahlzettel geben. Statt bislang 30 Wahlzimmer werden nur noch 24 besetzt; im Gegenzug bildet man für die Briefwahl nun zehn Gruppen. Jedes Wahlteam ist mit jeweils sechs Personen besetzt. Am Ende soll die Auszählung am Wahlabend nicht nur schneller gehen, die Gemeinde spart sich auch was. Denn insgesamt sind es zwei Wahllokale weniger, was bei einem „Erfrischungsgeld“ in Höhe von 60 Euro für jeden Wahlhelfer 720 Euro Einsparung bedeuten. Der Vorschlag von Grünen-Gemeinderat Stefan Ruoff, die Aufwandsentschädigung zu kürzen und den ehrenamtlichen Wahlhelfern stattdessen vor Ort eine Brotzeit zu servieren, fand keine Mehrheit. die

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