Die Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

Mehrere betrügerische Anrufe durch „falsche Polizeibeamte“

Person wählt auf einem Telefon mit Finger eine Nummer
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Betrugsmaschen am Telefon gibt es in unterschiedlichen Varianten. Die Polizei rät: „Bleiben Sie vorsichtig“

Diese Woche kam es in Grafing, Glonn und Aßling zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. Vermeintliche Opfer waren Senioren. Diese reagierten jedoch souverän und legten auf

Am 20.01.21 kam es im Dienstbereich der Polizeiinspektion Ebersberg zu mehreren betrügerischen Anrufen. Am Vormittag des 20.01.21 wurden fünf, vorwiegend ältere, Senioren in Glonn von bislang unbekannten Tätern angerufen.

Später, gegen Mitternacht, wurden dann vier weitere Senioren die in Grafing wohnen, von den unbekannten Tätern telefonisch kontaktiert. Mit leicht variierenden, aber im Wesentlichen gleichen „Geschichten“ wurde den Angerufenen vorgegaukelt, dass sich im Zusammenhang mit einer Einbrecherbande Hinweise ergeben hätten, sie selbst könnten Opfer von Einbrüchen werden. Spätestens als sich die Täter nach Wertgegenständen erkundigten, habe alle vermeintlichen Opfer aufgelegt, so dass es jeweils beim Betrugs-Versuch geblieben ist.

Zu einem weiteren Betrugsversuch kam es am 20.01.20 gegen Mittag. Dabei wurde eine Frau aus Aßling telefonisch mit dem angeblichen Gewinn einer Reise konfrontiert. Als die Angerufene entgegnete, dass sie sich zwar über eine Reise nach Paris freuen würde, aber keinesfalls ihre geforderte Bankverbindung herausgibt, legte der Anrufer auf. Da die Frau bei keinem Gewinnspiel teilgenommen hatte, ist auch hier mit Sicherheit von Betrügern auszugehen.

Leider werden derartige Anrufe (in verschiedensten Varianten) immer noch zahlreich getätigt und dabei versucht vorwiegend ältere Personen um ihr „Vermögen“ zu bringen. Daher die Bitte: „bleiben Sie vorsichtig“, insbesondere dann, wenn Bargeld, Wertsachen oder sensible Daten (PIN, Kontodaten, Passwörter und dergleichen) gefordert werden.

Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich jederzeit an ihre örtliche Polizeidienststelle wenden.

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