Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

Mehrere Betrugsfälle im Landkreis

Senioren am gibt am Telefon Kreditkartendaten an
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Betrüger sind bereits länger im Landkreis aktiv. Opfer sind meist ältere Menschen

Enkeltrick, falsche Polizeibeamte und das Vortäuschen einen Notfalls. In der letzten Woche gab es wieder mehrere betrügerische Anrufe im südlichen Landkreis

Glonn/Vaterstetten – Versuchter „Enkeltrick“ in Glonn: Am 12. Oktober um 13.30 Uhr erhielt eine 72jährige Dame aus Glonn einen betrügerischen Anruf. Der unbekannte Anrufer gab sich als Enkel der Geschädigten aus und begann das Gespräch mit „Hallo Oma, wie geht es Dir ?“ und bat aufgrund einer finanziellen Notlage und Unterstützung. Das vermeintliche Opfer erkannte allerdings die betrügerische Masche sofort und das Telefonat wurde schnell beendet.

Die Polizei möchte darauf hinweisen, dass diese bekannte Masche, ebenso wie der Anruf des Phänomens „falscher Polizeibeamter“ . nach wie vor aktuell ist, und immer wieder derartige Anrufe, vorwiegend bei älteren Personen, getätigt werden.

Zur eigenen Sicherheit: An Fremde sollte grundsätzlich kein Bargeld übergeben werden. Im Zweifelsfall Familienangehörige, Bekannte oder die Polizei zu Rate ziehen.

10.000 Euro Bargeld an Betrüger übergeben

Ebenfalls am 12. Oktober erhielt eine 85jährige Ebersbergerin mehrere Anrufe von Betrügern. Gemeinsam gaukelten sie der Geschädigte vor, dass eine Nachbarin in München einen Unfall gehabt hätte und nun 10.000 Euro an die Versicherung bezahlen solle, damit sie ihren Führerschein nicht verliert. Da die Unfallfahrerin das Geld nicht aufbringen könne, würde sie dringend die Hilfe des Opfers benötigen. Leider fiel die Geschädigte auf diesen Betrug herein und übergab den geforderten Betrag an eine ihr unbekannte männliche Person, die das Geld bei ihr zu Hause abholte.

Die Polizei Ebersberg hat die strafrechtlichen Ermittlungen eingeleitet, wobei die weitere Sachbearbeitung an die Kriminalpolizei Erding abgegeben wird.

Mehrere betrügerische Anrufe von falschen Polizeibeamten

Am 13. Oktober wurden in der Zeit von 20.30 bis 23 Uhr, der Polizeiinspektion Ebersberg fünf Fälle von Anrufen „falscher Polizeibeamter“ mitgeteilt. In allen Fällen, die sich auf mehrere Ortschaften im Dienstbereich bezogen, wurden die vermeintlichen Opfer von männlichen und weiblichen Tätern angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Immer wurde vorgeschwindelt, dass in der Nachbarschaft vor kurzem Einbrüche stattgefunden hätten und eindeutige Hinweise vorhanden seien, aus denen hervorgeht, dass die Angerufenen selbst demnächst von den Einbrechern heimgesucht werden würden. Im weiteren Verlauf wurden die möglichen Opfer über Wertgegenstände (Bargeld, Schmuck, Gold) ausgefragt.

Glücklicherweise ist keiner auf den Trick hereingefallen und die Telefonate wurden nach kurzer Zeit beendet und es blieb beim Betrugs-Versuch.

Wie bereits mehrfach berichtet, probieren die Straftäter nach wie vor mit ihrer bekannten Masche zum Erfolg zu kommen. red

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