Aus dem Vaterstettener Gemeinderat

Exklusives Autoteilen im Neubaugebiet Vaterstetten

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Das erste Auto fürs Neubaugebiet Vaterstetten Nordwest: VAT-Vorstand Klaus Breindl, Bürgermeister Georg Reitsberger und Klimamanager Tobias Aschwer (v. re.).

Bewohner des Neubaugebiets Vaterstetten Nordwest müssen bei den örtlichen Autoteilern weder Einlage noch Registrierungsgebühren zahlen.

Vaterstetten – Es ist ein Spezialangebot für alle künftigen Bewohner des Neubaugebiets Vaterstetten Nordwest. Sie brauchen weder die 600 Euro Einlage noch die 50 Euro Aufnahmegebühr zahlen, wenn sie sich bei den Vaterstettener Autoteilern (VAT) registrieren lassen. Wer aus dem Gebiet das Carsharing-Angebot nutzt, muss nur Zeit- und Kilometerpreise berappen. Möglich wird dies durch einen speziellen Deal mit den Bauträgern des Neubaugebiets, die den Autoteilern zwei Neufahrzeuge finanziert haben. 

„Das ist Deutschlandweit einzigartig“, so VAT-Vorstand Klaus Breindl. „Die 1500 neuen Einwohner bedeuten für die Gemeinde zusätzlichen Verkehr, den wir so gering wie möglich halten wollen“, erklärt Breindl. Mit diesem Angebot könne man nun leichter auf das Zweit- oder gar Erstfahrzeug verzichten, sich Kosten sparen und damit den Verkehr in der Gemeinde entlasten. „Da man die tatsächlichen Kosten sofort zahlt, nutzt man das Auto sehr viel bewusster, steigt eher auf Rad und ÖPNV um“, glaubt der VAT-Vorstand. Sein Ziel: Das Auto nur für Fahrten nutzen, wo man mit dem Bus nicht hinkommt. Er hofft aufgrund der deutlich niedrigeren Einstiegshürde - „einfacher geht’s nicht, nur eine Unterschrift“ im Neubaugebiet auf eine Beteiligung von rund zehn Prozent. 

In Vaterstetten beträgt die Beteiligung an den Autoteilern mit ihren bislang 19 unterschiedlich großen Autos derzeit rund drei Prozent. Allerdings könnten die Neubürger nicht das gesamte VAT-Angebot nutzen. Dazu müssten sie dann doch richtige Mitglieder werden. „Ich bin immer offen für solche Experimente“, meint Bürgermeister Georg Reitsberger. Es sei ein toller Beitrag zur Reduzierung des ruhenden und fahrenden Verkehrs in der Gemeinde. „Es geht uns um eine verträgliche Mobilität im und ums Neubaugebiet“, so Klimaschutzmanager Tobias Aschwer. Deshalb gibt es hier auch zwei Bushaltestellen. Noch Zukunftsmusik: Eine Bike-Sharing-Station. die

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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