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Fällen – nicht verboten – nicht erlaubt

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Am Egglburger See Bäume zu fällen, ist nicht zu verbieten, zum anderen von der Unteren Naturschutz-Behörde nicht erlaubt.

Was im ersten Moment widersinnig klingt, lässt sich bei einem Spazierweg rund um den innerhalb weniger hundert Meter hautnah erleben. Wer von der Stadt herkommend die Hälfte des Rundwegs erreicht hat, sieht mit welchem handwerklichen Geschick unter Zuhilfenahme seiner Zähne der Biber Bäume fällt – eins, zwei, drei weg, der vierte ist schon ordentlich rund gebissen; die Untere Naturschutzbehörde hat keine Mittel, es den Bibern zu verbieten. Ganz anders gelagert ist die Sachlage 100 Meter weiter. Auf dem knapp zwei Meter breiten Weg begegnen Fußgänger und Radfahrer einander mühelos; es gibt keinen Grund vom Weg abzuweichen – bis eine Weide sich auf diesem breit macht. Nicht der normal befestigte Weg ist Dank Weidenbewuchs zu begehen, sondern rechts und links nutzen Fußgänger und Radfahren unbefestigte Gelände. Da sich jeder seinen Weg sucht wird aus einem zwei Meter breiten Weg eine zwölf Meter breite Trampelautobahn, die nicht im Sinne der zu schützenden Natur sein kann. Bereits in der Ebersberger Bürgerversammlung (Hallo berichtete) meldete sich ein Landwirt und versicherte, er würde die Weide zurückschneiden, wenn die Naturschutzbehörde erlaube. Mit Höger Engagement wäre die Natur wirklich geschützt.

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