Bobby Wren verlängert beim EHC Klostersee

Der Bully-König bleibt

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Bob Wren (links, weißes Trikot) wird in der nächsten Saison sein Können und Wissen an den EHC-Nachwuchs weitergeben und dazu auch weiterhin für die Rot-Weißen in der Bayernliga auflaufen.

Insgeheim haben sie es beim EHC Klostersee erhofft, jetzt ist es offiziell. Der Kanadier Bobby Wren wird ein weiteres Jahr für die Grafinger Eishackler spielen

Grafing – Der EHC Klostersee kann weiter auf einen, wenn nicht den Topspieler in der Eishockey-Bayernliga bauen. Der Kanadier Bobby Wren hängt an seine eindrucksvolle Karriere in Nordamerika und Europa zumindest noch eine weitere aktive Saison dran und wird die Offensivabteilung der Rot-Weißen damit auch in der Spielrunde 2019/20 anführen. 

Neben seinem aktiven Engagement wird der 44-jährige Stürmer, der aufgrund kaum verlorener Anspiele vielerorts als „Bully-König“ bezeichnet wird, zur kommenden Saison auch in das Coaching-Team des Grafinger Talentschuppens integriert werden. Zusammen mit dem bisherigen Bayernliga-Co-Trainer Jimmy Quinlan wird Wren die U15-Mannschaft trainieren und dazu seine Skills an alle Nachwuchsspieler des EHC weitergeben. Klostersees Cheftrainer Dominik Quinlan hatte insgeheim mit dessen Vertragsverlängerung gerechnet, zumal für Wren die überaus erfolgreiche letzte Spielrunde wegen einer Verletzung (Radiusfraktur) vorzeitig geendet hatte.

 Eben das führte Bobby Wren auch als einen der Gründe für die Fortsetzung seiner Laufbahn auch im „reifen Alter“ an: „Ich fühle mich hier sehr wohl und bin froh, weiter in Grafing zu sein. Nach meiner Verletzung zum Ende der vergangenen Saison war ich mir sofort klar, dass meine aktive Karriere so nicht enden darf. Ich will irgendwann, wann auch immer das sein wird, in Grafing aufhören. Noch fühle mich super und bin hoch motiviert.“ Den Worten folgen bereits seit Wochen Taten. In seinem Haus im sonnigen Florida hält er seinen Körper fit und trainiert bereits hart für die nächste „Eiszeit“ – zu verfolgen über die einschlägigen sozialen Medien und dazu auch auf Youtube. Mit 63 Skorerpunkten, aufgeteilt auf 24 Tore und 39 Assists, war der „Oldie but Goodie“ EHC-intern Topskorer und auch ligaweit im Spitzenfeld der Punktesammler platziert – obwohl er verletzungsbedingt auf nur 37 Pflichtspiele gekommen ist. 

Damit konnte der Angreifer die Klosterseer in der entscheidenden Phase der Saisonund den Playoffs auch nicht mehr unterstützen. Gerade eben seine präzisen Bullys und seine Übersicht in Unter- und Überzahl machen oft den Unterschied aus. Für Headcoach Dominik Quinlan ist er weiterhin ein verlängerter Arm auf dem Eis: „Bobby ist mit seiner professionellen Einstellung, seinen ungeheuren Fähigkeiten und nicht zuletzt seiner Fairness Vorbild im gesamten Verein und ich denke auch darüber hinaus. Wie wichtig er für unsere Mannschaft ist, hat sich insbesondere gezeigt als er verletzt war. Es ist absolut großartig einen solchen Spieler coachen zu dürfen.“ tim

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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