Bodenuntersuchungen im Landkreis

Erste Vorboten für Brenner Nordzulauf

Probebohrung der Deutschen Bahn für Brenner Basis Tunnel in Grafing
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Fast ist das Gras über das Bohrloch unterhalb des Golfplatzes in Oberelkofen gewachsen. Hier erfolgte eine der drei Erkundungsbohrungen auf Grafinger Flur.

In Grafing wird gebohrt, auch in Aßling und Bruck – die Bahn untersucht die Bodenbeschaffenheit für die nördliche Zulaufstrecke zum Brenner Basis Tunnel

Grafing – Bereits Ende Februar erhielt die Stadt Grafing die Nachricht, dass „im Auftrag des Bundes“ für den Verlauf der nördlichen Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel (BBT) „eine vertiefte Kenntnis von Boden- und Gesteinsaufbau für die weiteren Planungsschritte im Raum Grafing von entscheidender Bedeutung“ ist.

Drei Erkundungsbohrungen sollen „ergänzend zu den bereits vorhandenen Grundlagendaten“ stattfinden; so in Oberelkofen, in Nettelkofen und in Straußdorf/Schwarzgraben. Die Baugrunduntersuchungen auf mehreren Grundstücken seien als Vorarbeiten notwendig. „Mehr wissen wir auch nicht“, erklärte Bürgermeister Christian Bauer.

Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz hatte ebenso von den Bohrungen erfahren und ergänzte: „Auch im Raum Aßling sind Bohrungen angesagt worden“. Kreisrat Johann Schweiger berichtet ähnliches von Bruck.

Einen positiven Aspekt beim BBT-Nordzulauf erkennt Andreas Lenz in der fixierten Trassenführung um Rosenheim, da so der Ostkorridor der Bahn nach Norden bewerkstelligt werden könnte. „Somit müssen Güter erst gar nicht nach München verbracht werden, die nur für Europas Norden bestimmt sind“. Konkret legt sich Andreas Lenz fest, dass der notwendige Gleisneubau im Raum Ostermünchen und Grafing nahe am Bestandsgleis stattfinden müsse. Auch vom Ausbau für die sogenannten „Vmax“, der maximalen Fahrgeschwindigkeit von 230 km/h, müsse sich die Bahn im Sinne der Landschaftserhaltung im Landkreis Ebersberg verabschieden. „Denn nach Grafing-Bahnhof ist mit dieser Geschwindigkeit bis München-Trudering im Sinne der Anwohner nicht mehr zu fahren“.

Deutlich machte Christan Bauer, dass „die Gemeinden im Rahmen des Dialogforums der DB keinen wesentlichen Einfluss auf die Planung haben“. In einer Resolution sprachen sich die Kommunalpolitiker gegen eine „landschaftsdurchschneidende Neubaustrecke ab 2040 aus.ar

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