Aus dem Vaterstettener Gemeinderat

Bühnen-Zoff in Vaterstetten

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Die transportable Bühne, die sich Vaterstetten angeschafft hat, soll nicht mehr an Vereine ausgeliehen werden. SPD und CSU sind anderer Meinung.

Vaterstetten – Die neu beschafften Bühnenteile sollen bei Bedarf wieder an die örtlichen Vereine verliehen werden, fordern SPD und CSU in einem gemeinsamen Antrag für die nächste Gemeinderatssitzung. „Nachdem die neuen Bühnenteile aus Steuermitteln finanziert wurden und damit auch die Bürger und Vereinsmitglieder ihren Beitrag dazu geleistet haben, ist es mehr als gerechtfertigt, sie auch weiterhin davon profitieren zu lassen“, schreiben die beiden Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen, Sepp Mittermeier (SPD) und Michael Niebler (CSU). 

Die Gemeinde hat sich neue Bühnenteile beschafft, weil das alte System nicht mehr gebaut wurde und es keine Ersatzteile mehr dafür gab. Zudem entspricht das alte System nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen und darf deshalb nicht mehr genutzt und verliehen werden. Bisher seien die unterschiedlichsten Organisationen – von den Feuerwehren über die Maibaum- bis zu den Theatervereinen – froh gewesen über das Angebot der Gemeinde, die Bühnenteile für ihre Veranstaltungen nutzen zu dürfen, so die Gemeinderäte. Unter anderem hatte die Brettlbühne in Parsdorf die große Holzbühne für ihre Aufführungen genutzt. Die Vereine in der Gemeinde würden einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag für Vaterstetten leisten, so die Gemeinderäte. „Deshalb ist es mehr als gerechtfertigt, ihnen an der ein oder anderen Stelle unter die Arme zu greifen.“ Zumal hier keine nennenswerte Belastung für den Haushalt entstehe. Im Gegenteil: „Es macht Sinn das neue Bühnensystem möglichst breit zum Einsatz zu bringen, um dadurch die Investition zu rechtfertigen.“

Den Vereinen die Übernahme der alten Bühnenteile anzubieten, sei kein gangbarer Weg, finden Mittermeier und Niebler. „Keinem Vereinsvorstand kann es zugemutet werden, die Verantwortung für Unfälle zu übernehmen und mit seinem Privatvermögen dafür geradezustehen.“ Versicherungen würden bei einer wissentlichen Verwendung eines unzulässigen Bühnensystems sicher nicht einspringen. Im Februar soll der SPD/ CSU-Antrag nach Auskunft des Bürgermeisterbüros auf der Gemeinderatssitzung behandelt werden. die

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